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So sieht der neue Spielplatz am Sportgelände aus.

Großprojekt in Antdorf

Endspurt fürs neue Sportgelände

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In der Antdorfer Dorferneuerung biegt eines der größten Projekte auf die Zielgerade ein: Der Umbau des Sportgeländes soll Mitte November fertig sein. 

Antdorf – In Penzberg wird derzeit eifrig über die Aufhübschung der städtischen Spielplätze diskutiert, inklusive Besichtigungstour des Bauausschusses in umliegende Gemeinden. Anschauungsunterricht können Stadtpolitiker und Verwaltung in Antdorf nehmen: Dort ist der neue Abenteuerspielplatz und sogar einer steinernen Kletterwand samt benachbarter Bike-Strecke fast fertig.

Es ist ein erklärtes Lieblingsprojekt von Bürgermeister Klaus Kostalek. Antdorfs Rathauschef hatte sich dafür stark gemacht, um der jungen Generation ein umfangreiches Freizeitangebot vor der Haustür zu bieten. Für ihn

ist es auch eine Sicherung der künftigen Entwicklung des kleinen Dorfes. So würden gerade junge Familien am Ort gehalten, argumentierte er stets. Der Gemeinderat zog mit. Auch das Amt für ländliche Entwicklung spielte mit, denn das ehrgeizige Bauprojekt läuft zum Teil über die Dorferneuerung. Das ist gut so, denn das Vorhaben ist nicht billig. Die Kosten wurden auf rund 650 000 Euro geschätzt, was aber nicht ganz zu halten sein wird. Anfangs war man von um die 592 000 Euro ausgegangen. Die Mehrkosten fallen laut Bürgermeister fast komplett in den mit 92 000 Euro angesetzten eigentlichen Abenteuerspielplatz, dort schieße die Dorferneuerung allerdings 50 Prozent der Kosten dazu. Der größte Batzen aber kommt aus dem ELER-Topf: Aus dem europäischen Förderprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raumes sprudeln immerhin 268 000 Euro. Kurz vor Silvester 2016 hatte das Münchener Landwirtschaftsministerium dafür grünes Licht gegeben.

Unter Federführung des Uffinger Landschaftsplaners Stefan Goller entstand ein regelrechtes Sportzentrum. Auf einem Hanggrundstück neben dem Schützen- und Trachtenheim findet sich der Spielplatz und gegenüber den Stockschützenbahnen ein Bike-Park. Zudem wurde das Umfeld neben dem Fußballplatz kräftig umgebaut: Der zweite Tennisplatz wird durch einen Allwetter- und Mehrzweckplatz ersetzt und es entstehen neue Parkplätze.

Im Mai hatte der Gemeinderat einstimmig die Arbeiten für rund 650 000 Euro an eine Grainauer Firma vergeben, die Garten- und Landschaftsarbeiten übernahm für rund 44 000 Euro eine oberfränkische Firma, den Holzbau wie Bänke und Auflagen erledigte ein Großweiler Unternehmen für rund 19 000 Euro. Kurz danach fiel schon der Startschuss. Die Arbeiten liefen gut voran. Derzeit wird die Begrünung gemacht, auch am Bike-Park sind Bagger im Einsatz. Die Spielgeräte stehen bereits.

Bürgermeister Klaus Kostalek geht davon aus, dass Mitte November die Anlage fertig ist. Endlich, denn: „Die Kinder sind kaum noch zurück zu halten“, schmunzelt der Rathauschef. Unklar ist allerdings noch, was das Projekt die Gemeinde am Ende kostet. „Wir bewegen uns im Rahmen des Kalkulierten“, sagt Kostalek. Mit der Einweihungsfeier der neuen Antdorfer Attraktion will das Dorfoberhaupt allerdingswarten. Erst im kommenden Frühjahr, wenn das Wetter angenehmer ist, will er das Sportgelände mit einer Feier offiziell einweihen. Nur eine Sache fehlt noch: Kostalek träumt weiter von einem Streichelzoo und einer Streuobstwiese. Aber man wolle ja nicht alles auf ein mal umsetzen, hatte er immer wieder betont. Das letzte große Projekt der Antdorfer Dorferneuerung war die im Juni 2015 abgeschlossene Umgestaltung der Ortsmittemit der Dorfstraße und dem Kirchplatz. Rund 1,2 Millionen Euro kostete dies, 40 Prozent der Kosten trug die Gemeinde, der Rest wurde gefördert. Für weitere 350 000 Euro wurde das alte Schulhaus saniert, die Hälfte zahlte die Kommune.

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