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So soll die Bebauung an der Mathias-Flurl-Straße in Penzberg aussehen: das Modell, das beim ersten Spatenstich gezeigt wurde.

Erster Spatenstich für Maro-Bau: 22 Wohnungen für 7,6 Millionen Euro

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Es ist eine Premiere für Penzberg: Mit einem symbolischen Spatenstich begann die Maro-Genossenschaft am Montag mit dem Bau von drei Mehrgenerationen-Wohnhäusern in Penzberg. 7,6 Millionen Euro investiert die Genossenschaft. 22 Wohnungen entstehen.

Penzberg – Als die Maro-Genossenschaft im Oktober 2016 ihr Penzberger Projekt für die Mathias-Flurl-Straße vorstellte, war das Echo enorm. Über 100 Menschen strömten in den evangelischen Gemeindesaal, um sich über die Pläne zu informieren – weit mehr als Wohnungen geplant sind. Die Genossenschaft, die bereits Mehrgenerationen-Häuser in Weilheim, Peiting und Windach realisiert hat, will in Penzberg 22 Mietwohnungen in Größen zwischen 50 und 125 Quadratmetern Wohnfläche bauen, zum Teil im Fördermodell mit vergünstigten Mieten. Drei Wohnungen für Familien mit zwei oder drei Kindern und mittleren Einkommen seien noch zu vergeben, teilte Vorstand Martin Okrslar mit.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich begann am Montagnachmittag offiziell der Bau. Eine besondere Herausforderung, erklärte Okrslar im Vorfeld, sei der Untergrund. Allein rund 1,3 der 7,6 Millionen Euro, die in das Projekt investiert werden, flössen in die Gründung des Hauses. Es müssten im Sommer rund 230 Bohrpfähle über 15 Meter tief in den Torf gebohrt werden – „erschütterungsfrei, um die Nachbarhäuser nicht zu gefährden“, versicherte der Maro-Vorstand. Wegen der hohen Kosten für den Untergrund würden die Gebäude auch nur zum Teil unterkellert, sagte Architektin Petra Asanger.

Im Oktober beginnen die eigentlichen Bauarbeiten. Wie berichtet, rechnet die Genossenschaft mit einem Einzug in den Faschingsferien 2020, etwa ein halbes Jahr später als anfangs gedacht. Das Mehrgenerationen-Wohnen beinhaltet Gemeinschaftsräume, zwei Fahrzeuge von „CarSharing Pfaffenwinkel“ und ein Elektro-Lastenfahrrad, das Maro zusätzlich bereitstellt. Die Stadt Penzberg kam der Genossenschaft entgegen, indem sie nicht auf alle erforderlichen Stellplätze beharrte. In den Plan eingezeichnet sind 16 Tiefgaragen- und 22 oberirdische Parkplätze.

Bürgermeisterin Elke Zehetner dankte in ihrer Rede wie Okrslar der Wohnungsgenossenschaft Penzberg („Bauverein“), die das über 3000 Quadratmeter große Grundstück in Erbpacht zur Verfügung stellte. Gewonnen haben laut Vorstand Christian Schultz alle: die Wohnungsgenossenschaft, weil sie keine Brache mehr hat, die Maro, weil sie bauen kann, und die Stadt, weil die Wohnungsnot gelindert werde.

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