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Es liegt am lieben Geld

Breitbandausbau in Penzberg verzögert sich

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Der weitere Breitbandausbau für ein schnelleres Internet wird sich in Penzberg um eineinhalb Jahre verzögern. Betroffen sind davon mehrere unterversorgte Gebiete im Außenbereich. Eine Fertigstellung wird nun bis Ende 2020 angestrebt. Das teilten die Penzberger Stadtwerke mit.

Penzberg– Der Grund sind laut Vorstand Josef Vilgertshofer die zu teuren Angebote der Firmen. Auf den ersten Teil der Ausschreibung für die Arbeiten hätten sich zwei Unternehmen gemeldet. Deren Angebote seien jedoch deutlich über den Kostenschätzungen gelegen, laut Vilgertshofer immerhin um 38 und 42 Prozent. Deshalb werden die Arbeiten nun neu ausgeschrieben. Diese Vorgehensweise ist ihm zufolge mit der Gesellschaft abgestimmt, die die Fördermittel im Auftrag des Bundes weitergibt.

Bei diesem Breitbandausbau geht es zum Beispiel um Obermaxkron, Schönmühl, St. Johannisrain, Edenhof und Gut Hub. Dafür müssen laut Stadtwerke zirka 21 Kilometer Leitungen verlegt werden. Die geplanten Investitionskosten würden 2,418 Millionen Euro betragen. An Fördermittel von Bund und Land rechnen die Stadtwerke mit insgesamt 1,349 Millionen Euro. Der Löwenanteil ist dabei vom Bund.

Laut Vilgertshofer wurde die Planung für den Breitbandausbau bereits erstellt. Eigentlich sollten Ende Januar die Aufträge für die Bauleistungen vergeben werden und die Arbeiten im vergangenen März beginnen. Die Fertigstellung wäre für heuer geplant gewesen – so war der Zeitplan, der im vergangenen September vorgestellt worden war. Nun sieht der Zeitplan anders aus: Demnach wollen die Stadtwerke Ende Juni erneut die Arbeiten ausschreiben. Vorstand Vilgertshofer erwartet, „dass wir wirtschaftlichere Angebote erhalten“. Ende August würde dann die Auftragserteilung folgen. Die Stadtwerke planen nun mit dem Beginn des Breitbandausbaus Ende September. Für die gesamten Arbeiten veranschlagen sie 15 Monate. Die Fertigstellung wäre Ende 2020.  

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