Es regnete - und schon krachte es mehrmals auf der A95

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Es regnet - und schon kracht es auf der A95. Mehrere Aquaplaning-Unfälle meldet die Polizei von der Autobahn. Der Schaden beläuft sich auf über 40.000 Euro.

Penzberg - Drei Aquaplaning-Unfälle ereigneten sich laut Verkehrspolizei am Freitag in den Abendstunden innerhalb kurzer Zeit aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse.

Gegen 18 Uhr war ein 41-jähriger Mann aus Penzberg mit seinem Pkw auf der A95 in südlicher Richtung unterwegs. Im Gemeindebereich Icking verlor er laut Polizei aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sein Auto prallte mit dem Heck gegen die rechte Leitplanke. Von dort wurde der Wagen auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Ein nachfolgender Pkw, am Steuer ein 64-jähriger Mann aus Ingolstadt, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen oder ausweichen und prallte mit der Front in die linke Fahrzeugseite des vom Penzberger gesteuerten Wagens. Glücklicherweise, so die Polizei, blieben beide Unfallbeteiligten unverletzt. Der Gesamtschaden an beiden Pkw und der Leitplanke wird auf 10.000 bis 15.000 Euro geschätzt.

Gegen 19.15 Uhr kam es zum nächsten Unfall, diesmal zwischen den Anschlussstellen Seeshaupt und Penzberg. Ein 40-jähriger Münchner prallte mit seinem Wagen in die Mittelschutzplanke, nachdem er auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern geraten war. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt, es entstand ein Sachschaden von insgesamt 6000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Eine Stunde später folgte fast an der gleichen Stelle ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Mann aus Penzberg war laut Polizei mit seinem Wagen bei Starkregen auf der Überholspur in südlicher Richtung ebenfalls zu schnell unterwegs. Sein Fahrzeug geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte die Böschung hinunter und prallte danach gegen einen Baum. Glück im Unglück hatten laut Polizei die beiden Insassen des Pkw, da sie nur leichte Prellungen und Schürfwunden davontrugen. Das BRK brachte sie ins Krankenhaus Wolfratshausen zur Untersuchung. Das Auto wurde total beschädigt, es musste mit einem Kran geborgen werden. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit zirka 25.000 Euro. An der Unfallstelle war die Feuerwehr Beuerberg mit zirka 20 Mann zur Unterstützung eingesetzt, es kam laut Polizei jedoch zu keinen größeren Behinderungen auf der Autobahn.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Malte Christians

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