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Großes Ensemble: Beim Musical in der Stadthalle waren 110 junge Künstler beteiligt.

Kinder- und Jugendchor „Voice happenZ“  

Musical begeisterte über 1000 Zuschauer

Die Aufführungen in der Penzberger Stadthalle waren ein voller Erfolg: Das Familien-Musical „Spuk im Museum“ zog die Zuschauer in seinen Bann.

Penzberg„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“: Das sagt der Volksmund – und die Mitglieder des Penzberger Kinder- und Jugendchors „Voice happenZ“ unter der Leitung von Kulturpreisträgerin Ellen Hennen hatten von ihrer fiktiven Reise nach London besonders viel zu erzählen. Märchenfiguren, die lebendig werden und ihre eigene Sicht von den Ereignissen darstellen, brachten die jungen Darsteller in ihrem neuesten Familien-Musical „Spuk im Museum“, auf die Stadthallen-Bühne.

Die bekannten Figuren Pocahontas, Aurora und die 13. Fee Maleficent aus Dornröschen, Snowwhite mit ihrer Stiefmutter Isabella aus Schneewittchen und Robin Hood wurden gesungen und getanzt vom Kinder- und Jugendchor der Musikschule – das Ganze in farbenfrohen Kostümen und vor einer aufwendig gestalteten Kulisse. Musikalisch begleitet wurden die Schauspieler von ihrer Musicalband. Insgesamt waren 15 Songs in das selbst zusammen gestellte Musical eingearbeitet worden. Die Musical-Band, besetzt mit Musikschülern, spielte live vor der Bühne. Sie begleiteten die Songs nicht nur, sondern wurden auch für diverse Geräuscheffekte eingesetzt.

110 Buben und Mädchen im Alter von fünf bis 13 Jahren waren beteiligt. Damit alle Akteure auch eine eigene Rolle erhielten, wurden schließlich vier verschiedene Märchen-Szenen einstudiert. Schon im November vergangenen Jahres hatten die Songauswahl und die Rollenverteilung begonnen. Im Hintergrund wurde unter der Leitung von Trixi Gutschon geschneidert, unter Mithilfe vieler Mütter. Margret Hütt hatte das Bühnenbild entworfen und gemalt. Dieses war einfach, aber wirkungsvoll umgesetzt: In einer sonst gleichbleibenden Landschaft wurden für die einzelnen Szenen nur kleine, variable Elemente verändert. Der Penzberger Grafiker und Karikaturist Egbert Greven hatte das Plakat gestaltet. Ellen Hennen, Johanna Effenberger und einige der Haupt- Darstellerinnen kümmerten sich um die Choreographie. Seit Februar wurde intensiv geprobt. Viele Helfer agierten bei den Proben und den Aufführungen im Hintergrund, kümmerten sich um den reibungslosen Ablauf und die Technik.

Begeistert zeigte sich Johannes Meyer, Leiter der städtischen Musikschule, über die Zuschauerzahlen. Zwei Vorführungen vor Schulen und Kindergärten fanden vor je 330 Zuschauern und die zwei Nachmittagstermine vor insgesamt 750 Besuchern statt. Penzbergs Bürgermeisterin Elke Zehetner begrüßte die vielen Mitwirkenden und die Besucher – sie freute sich mit Penzbergs Kulturpreisträgerin Ellen Hennen, die „wieder mal gezaubert hat“.

Anneliese Steibli

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