Stellwerkstörung behoben: Weiter Verzögerungen und Ausfälle

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Tanz-Training: Das Prinzenpaar Tamara Eberl und Bernd Hoffmann übt mit Trainer Martynas Stripinas (rechts) in der Stadthalle.

Wieder in der Stadthalle

Fasching in Penzberg: Zurück zu den Wurzeln

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Der Penzberger Fasching erfüllt sich seinen Traum: Endlich wird wieder in der Stadthalle gefeiert.

Penzberg – Die Unkenrufe der Penzberger AC-Ringer beim Gaudiwurm 2017 bewahrheiteten sich nicht. „Ob fertig oder nicht, heid werd da Bam aufgricht“, taten sie vor knapp einem Jahr beim Zug durch die Innenstadt kund – sie machten damit klar, dass der Maibaum auf jeden Fall pünktlich am 1. Mai vor der Stadthalle aufgerichtet wird, Sanierung hin oder her. Mit beidem hatte es bekanntlich geklappt. Was wiederum den närrischen Teil der Bevölkerung freuen wird, in erster Linie das Organisationskomitee (OK) Penzberger Fasching: Dieses startet am 13. Januar um 20 Uhr in jener Stadthalle mit dem Krönungsball von Tamara Eberl (28, „Prinzessin Tamara I., die fetzige Untereuracherin“) und Bernd Hoffmann (36, „Prinz Bernd II. von den Cocktail-Panschern“) in die vierwöchige Hauptsaison. Karten für den Krönungsball gibt es noch im Café „Freudenberg“ und an der Abendkasse.

Vorbei das dreijährige Sanierungs-Asyl auf Gut Hub, in einem Tanzstudiosaal und in der Wellenbadturnhalle. OK-Vorsitzender Holger Fey schwärmt von „zurück zu den Wurzeln“. Er freut sich auf die Rückkehr: „Man kommt schon irgendwie wieder ein bisserl heim.“ Noch-Rathauschefin Elke Zehetner, die beim Krönungsball ihren Schlüssel an das Prinzenpaar abgeben muss, hebt hervor, „dass das Bürgerhaus endlich auch wieder für den Fasching zugänglich ist“. Dennoch sei die Stadthalle für die Maschkera „komplett was Neues“, meint Fey. Denn: In dem Neubau müssen die OK-Aktiven auf die Dekorationen vergangener Jahre verzichten. „Die Stadthalle wird nicht so hergerichtet, wie man es kennt“, erklärt Bernd Hoffmann. Bemalte Umbauten sind tabu, die Halle wird nur mit Stoffen und Lichtern dekoriert. Deshalb gibt es kein Faschingsmotto, allerdings wird die Farbe „Weinrot“ dominieren. Aber „es wird festlich“, verspricht der Prinz: Das OK bittet zum Schwarz-Weiß-Ball ohne Kostümierung. Komplett neu wird es in der Stadthalle allerdings nicht zugehen. Zum Einsatz kommt die alte Bestuhlung, die neuen Exemplare bieten mit ihren Armlehnen zu wenig Platz, heißt es. Für 364 Personen wird bestuhlt. Nach der Schlüsselübergabe spricht das Prinzenpaar zu seinen Untertanen. Der Hofstaat tritt auf. Natürlich legen die beiden Majestäten einen Walzer und einen Showtanz auf das Parkett. Trainiert wird seit 14 Tagen täglich bis zu 1,5 Stunden mit Tanzlehrer Martynas Stripinas. „Der Walzer steht“, sagt Tamara Eberl, das andere sei noch „durchwachsen“.

Höhepunkt des Faschings ist am Sonntag, 11. Februar, der Gaudiwurm. Das erste Treffen findet nach dem Krönungsball statt. „Wir haben schon sehr viele Anfragen“, sagt OK-Chef Holger Fey.

Infos zu den Faschingsterminen gibt es auf www.penzberger-fasching.de.

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