Der Spielplatz auf Gut Hub, im Hintergrund die Hubkapelle

Stadt stellt Investitionsliste vor  

Knapp 150.000 Euro für Penzbergs Spielplätze

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Knapp 150 000 Euro investiert die Stadt Penzberg heuer in acht öffentliche Kinderspielplätze. Sie reagiert damit auf die Kritik, die Spielplätze seien „unattraktiv und stiefmütterlich ausgestattet“.

Penzberg – 16 städtische Spiel- und Bolzplätze gibt es laut Rathaus in Penzberg. Zwei werden in Zukunft noch dazu kommen: im Baugebiet „Birkenstraße West“ und am Franz-Marc-Weg. Die größten Spielplätze befinden sich an der Gustavstraße und am Katzenbuckel mit 4000 und mehr Quadratmetern. Beide stehen auch auf der langen Investitionsliste, die die Bauhofmitarbeiter Stefan Kravanja und Anita Suttner mit dem Stadtbauamt zusammengestellt haben. Bereits aufgelöst wurde, wie vom Bauausschuss im Oktober beschlossen, einer der beiden Spielplätze in der Kurfürst-Max-Siedlung in Maxkron.

Es sind kleine und größere Arbeiten, die sich auf der Liste finden. Zum Teil hat der Bauhof sie schon realisiert, der Rest folgt im Laufe des Jahres. Am meisten will die Stadt in den Spielplatz an der Berghalde bei den Tennisplätzen investieren: über 80 000 Euro, allerdings erst im nächsten Jahr. Dort soll ein neuer „Aktivspielplatz“ entstehen. 60 000 Euro sind zudem für einen Ausbau des bestehenden „Aktivspielplatzes“ an der Gustavstraße reserviert. Ziel ist laut Stadtbauamt, diesen Umbau heuer über die Bühne zu bringen.

Etwas geringer sind die Investitionen – sie liegen aber immer noch über 20 000 Euro – an der Kapellenwiese (Renovierung, neues Sandspielhaus, Pflanzung einer Blutbuche) und an der Angerklosterstraße, wo sich die Kinder über eine neue Tischtennisplatte, ein neues Klettergerät mit Sandspielfläche, eine Wippe und über Balancier-Stämme freuen dürfen. Zudem werden die Pflaster entfernt und der Zaun repariert.

Zu den kleineren Investitionen zählen die Arbeiten bei den Spielplätzen am Katzenbuckel (neues Dach über den Sitzbänken), in der Kurfürst-Max-Siedlung und im Westend (beide Zaunreparatur) sowie an der Ludwig-März-Straße (Bau von Sitzbänken, Rückbau der Fundamentreste an der Straße).

In der Bauausschuss-Sitzung diese Woche wurde die Liste einstimmig abgesegnet. „Ich muss die Verwaltung loben“, sagte Manfred Reitmeier (BfP), der zugleich daran erinnerte, dass der Wunsch von seiner Fraktion kam. Die BfP hatte im vergangenen Jahr die Penzberger Spielplätze als „unattraktiv und stiefmütterlich gestaltet“ kritisiert. Als Vorbilder nannte sie die Spielplätze in Nachbargemeinden wie Sindelsdorf und Benediktbeuern.

Eine Sache vermisste Reitmeier diese Woche allerdings in der Liste: dass Baby-Nestschaukeln installiert werden. Ebenso schlug er vor, dass der Spielplatz an der Waxensteinstraße – anders als beabsichtigt – bestehen bleibt. Eltern hätten ihm gesagt, dass er „sehr stark genutzt“ werde. „Er ist hochfrequentiert“, bestätigte Michael Kühberger (Freie Fraktion). Beiden Ergänzungen stimmte der Bauausschuss zu.

Was zunächst nicht auf der Liste stand, ist der Spielplatz auf Gut Hub. Auf der Wiese vor dem Gutsgebäude stehen ein Weidentunnel, eine Holzbrücke und eine Schaukel. Man sollte dort etwas investieren, sagte Regina Bartusch (SPD), natürlich „naturnah“. Auch Gut Hub wurde daraufhin für heuer in die Liste aufgenommen. Stadtbaumeister Justus Klement sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, es gebe dafür bereits eine größere Arbeitsgruppe. Bürgermeisterin Elke Zehetner bilanzierte nach dem Bauausschuss-Ja zur langen Liste: „Ich hoffe, dass die Eltern mit ihren Kindern die Spielplätze dann nutzen und nicht mehr ins Umland fahren müssen.“

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