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Die Penzberger Stadtbücherei genießt auch überregional einen hervorragenden Ruf. Viele kommen auch einfach zum Schmökern vorbei.

Fast 2700 aktive Nutzer

Stadtbücherei Penzberg weiter auf Erfolgskurs

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Die Penzberger Stadtbücherei zählte im vergangenen Jahr 2695 aktive Nutzer. Umgerechnet wären das etwa 15 Prozent der Penzberger Bevölkerung – wobei die Bücherei nicht nur von Penzbergern, sondern auch von Menschen aus umliegenden Gemeinden besucht wird.

Penzberg – Insgesamt gab es rund 73 000 Besuche in der Bücherei. Im vergangenen Jahr verzeichnete sie zudem 507 Neuanmeldungen; im Jahr davor waren es sogar noch mehr. Das geht aus der Bilanz hervor, die Leiterin Katrin Fügener jetzt vorlegte. Die Penzberger Stadtbücherei, erklärte sie, „war auch 2019 wieder sehr erfolgreich und wurde intensiv genutzt“. So seien zum Beispiel mehr als 4000 Kinder mit unterschiedlichen Angeboten erreicht worden. Allein 72 Schulklassen wurden ihr zufolge in die Nutzung der Stadtbücherei eingeführt.

Die Penzberger Bücherei, die sich seit sieben Jahren in der Rathauspassage befindet, hat laut Katrin Fügener 22 007 analoge Medien wie Bücher und Zeitschriften im Angebot. Bei den digitalen Medien liegt die Zahl mit 21 186 nur knapp darunter.

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Dabei kam es im Vergleich zu 2018 zu einer Verschiebung: Während die Zahl der analogen Medien um rund 7500 Exemplare sank, stieg die Zahl digitaler Medien um fast 5500.

Katrin Fügener, Leiterin der Stadtbücherei.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Ausleihen. Insgesamt, so Katrin Fügener, sei diese Zahl zwar um fast 2000 leicht auf knapp 150 000 gesunken; bei den virtuellen Ausleihen verzeichnete die Penzberger Stadtbücherei aber einen Anstieg.

Neu war im vergangenen Jahr die Kooperation mit der benachbarten Volkshochschule: Sechs Veranstaltungen seien gemeinsam organisiert worden, außerdem habe es einen regen Austausch von „Hardware“ gegeben, also von Räumen, Stühlen oder Gläsern, berichtet Katrin Fügener. Die Kooperation wird fortgesetzt, unter anderem mit dem Nahost-Vortrag „Der Iran im Fadenkreuz“ (19. Februar) und der Revue „Brexit or Brexnot“ (29. Februar).

Äußert gut besucht seien im vergangenen Jahr zudem das Programm zum Stadtjubiläum und die Filmabende gewesen. Der „Freitagsspieler“-Treff sei inzwischen gut eingeführt. Nur die Nachmittage für Kinder „dürften sich noch etwas mehr etablieren“, so die Büchereileiterin. Gut gestartet sind im vergangenen Jahr auch zwei Neuerungen: die Ausleihe von Spielen seit August (114) und von Tonie--Figuren seit Januar (99) für die gleichnamigen Tonabspielgeräte, die bei Kindern sehr beliebt sind.

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Nach dem Stadtjubiläums-Jahr steht für die Bücherei heuer ein Großereignis an: Wie berichtet, hat sie zum zweiten Mal das „StadtLesen“ an Land gezogen. Es wird an den vier Tagen vom 1. bis 4. Oktober stattfinden.

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