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Die Feuerwehren marschiertenüber die Bahnhofstraße hoch zur Berghalde.

Bilder vom Festzug

Feuerwehr Penzberg feiert ihr 140-Jähriges

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In Penzberg wurde gefeiert: Die Feuerwehr beging ihr 140-Jähriges. Zum Jubiläums-Jahrtag gab es einen Festzug durch die Innenstadt. Zwölf Wehren waren der Einladung gefolgt. 

Penzberg – Wenn man 140 Jahre alt wird, sollte man dies entsprechend feiern. Genau dies tat die Penzberger Feuerwehr gestern: Zum 140-jährigen Bestehen gab es neben dem traditionellen Jahrtag einen Festzug samt Beisammensein im Volksfestzelt.

Nach dem Gottesdienst, den Urlaubsvertretung Pfarrer Piotr Kasilowski aus Polen hielt, zogen die Feuerwehr-

Delegationen aus dem Umland zum Ehrenmal an der Grube. Zu den Klängen der Stadt- und Bergknappenkapelle wurden dort zwei Kränze zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden niedergelegt. Im Anschluss ging es im Festzug die Bahnhofstraße hinunter bis zur Ludwig-März-Straße und dann wieder hinauf zum Festplatz auf der Berghalde. Abordnungen und Fahnenträger aus zwölf Wehren marschierten mit, von Antdorf über Iffeldorf, Jenhausen bis Bad Heilbrunn und Bichl. Mit dabei waren Vertreter der Blaulicht-Organisationen. Mittendrin lief die „Feuerwehrbande“: Die Teilnehmer der 2013 gegründeten Kindergruppe des Feuerwehrvereins hatten sichtlich ihren Spaß. Es war ein prächtiges Bild, das bei schönstem Wetter leider nur wenige Zuschauer am Straßenrand verfolgten.

Im Festzelt würdigte dritter Bürgermeister Ludwig Schmuck das Engagement der Ehrenamtlichen: „Sie sind immer bereit, zu helfen.“ 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag – die Wehr leiste „viele, viele Stunden unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl“. Dies bekräftigte Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta. Penzbergs einstiger Kommandant würdigte die Tatsache, das es „Leute gibt, die sich für den Dienst am Nächsten zur Verfügung stellen, um immer zu helfen“ als eine Konstante in der Zeit der Veränderungen. „Das ist unsere große, innere Stärke“, so Sobotta.

Feuerwehr Penzberg feiert ihr 140-Jähriges: Bilder

Während Kommandant Christian Abt in seiner kurzen Rede die „sehr gute Zusammenarbeit“ mit Blaulicht-Organisationen und Wehren in der Nachbarschaft hervorhob, verwies zweiter Vorsitzender Klaus Peter auf eine Freundschaft: die zum Patenverein in Ehrwald/Tirol. Begonnen hatte alles bei einem Musikfest 1963 in Weilheim: Die Bürgermusikkapelle Ehrwald und die Penzberger Musikkapelle „Glück Auf“ verständigten sich auf einen Besuch. Beim ersten Auftritt in Ehrwald war die Feuerwehr vertreten. 1967 feierten die Tiroler mit den Oberbayern deren 90-Jähriges, zum 100-Jährigen wurden Ehrwald Patenverein. Natürlich hatte sich gestern Arnold Schennach mit acht Kameraden nach Penzberg aufgemacht. Schennach lebt die Patenschaft seit Jahren. Nicht nur zum Törggelen, auch zur Mitgliederversammlung erscheint er stets in Penzberg. „Wir sind regelmäßig miteinander. Das ist eine richtige Freundschaft.“

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