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Alte Handys wurden für einen guten Zweck gesammelt.

Zwei Spendenaktionen

Penzbergs Firmlinge auf sozialer Mission

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Die Penzberger Firmlinge engagierten sich für einen guten Zweck. Sammelaktion und Frühstück kamen gut an.

Penzberg – Der Penzberger Firmlinge-Jahrgang zählt heuer 49 Buben und Mädchen. Sie engagieren sich in diversen sozialen Projekte – von der heimischen Tafel bis zum Lesecafé der Pfarrei Christkönig. Zwei Gruppen waren am Samstag aktiv: Sie sammelten ausgediente Mobiltelefone im Rahmen der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ und luden zudem zum Benefiz-Frühstück für das „Don-Bosco-Care-Home“ in Indien ein.

Im Pfarrzentrum lockten vormittags verführerische Gerüche die Besucher in den Barbara-Saal. Dort hatten die Firmlinge ein reichhaltiges Frühstücksbüffet aufgebaut. Neben Klassischem wie Semmeln, Brezn, Wurst, Käse und Marmelade gab es Exotisches. Nämlich schmackhafte Dosa-Fladen und Coconut-Chutney, beides indische Spezialitäten. Schließlich wurden bei der Aktion ja Spenden für das „Care-Home“ von Don Bosco in Südindien gesammelt – dieses betreut HIV-infizierte Kinder und Jugendliche. Dort arbeitet die 20-jährige Penzbergerin Magdalena Umbach als Volontärin in einem Freiwilligendienst. An der Essensausgabe stand Michelle und wollte sich „für arme Kinder in Indien einsetzen“, so die 13-Jährige. Der gleichaltrige Felix war dabei, „weil es etwas Sinnvolles ist“.

Auf dem Stadtplatz schaute eine zweite Firmlingsgruppe derweil zufrieden in ihren Pappkarton. Bereits gegen 11 Uhr lagen darin rund 60 alte Handys – abgegeben von Passanten, die damit das katholische Missionswerk „Missio“ unterstützten. Das Missionswerk finanziert mit der Aufbereitung der Geräte Projekte in Burkina Faso und im Kongo. „Wir wollen helfen, dass die Menschen dort ein besseres Leben haben, erklärte Julian. „Die Leute finden die Aktion gut“, so der 13-Jährige.

Maria Braun, in der Pfarrei für die Firmlinge zuständig, ist „ganz stolz“ auf den sozialen Einsatz ihrer jungen Schützlinge. Sie bekämen dank der Projekte einen wichtigen Grundgedanken mit auf den Weg: „Es gehört zum christlichen Verständnis, sich für andere einzusetzen, denen es weniger gut geht“, betonte Braun. Am Ende waren beide Samstagsaktionen erfolgreich: Laut Braun wurden 164 Handys gesammelt und beim Frühstück kamen 807 Euro für das Indien-Projekt zusammen.

Info: Alte Handys können noch bis Sonntag, 22. April, in der Pfarrei Christkönig abgegeben werden. Die Geräte einfach in ein Kuvert packen und in den Briefkasten der Pfarrei (Sigmundstraße 18) einwerfen.

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