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Uuund Abflug: Das Team "Platsch I" (links) gegen "Die roten Socken" (rechts) beim Fischerstechen im Penzberger Wellenbad

Penzberger Wellenbad

Ranpaddeln, zustechen, platsch!

Penzberg - Das Fischerstechen im Wellenbad war ein Riesenspaß für Teilnehmer und Publikum. Die jungen Fischerstecher ließen die Erwachsenen beim Wettbewerb alt aussehen.

Etwa zehn Kinderteams sowie acht erwachsene Mannschaften – alles Zweiergruppen – machten am Samstag genau das. Warum? „Man muss ja jung bleiben“, sagte Klaus aus Penzberg. „Es könnten schon ein bisschen mehr Teilnehmer sein. Aber schlecht ist das auch nicht“, bilanzierte Ulrike Franz von der Stadt. Franz hatte die Idee zum ersten Fischerstechen im Wellenbad. Als Organisatoren hatte sich die Stadt die Jungritter zu Hilfe geholt. 

Die Mannschaften waren ein bunter Haufen unterschiedlichster Altersgruppen. Es galt, aus drei Durchgängen als Sieger hervorzugehen. „Und nicht die Stange festhalten“, mahnte Stefan Köbler, der als Moderator frech und launig durch den Nachmittag führte.

Schnell ging die Vorrunde bei den Erwachsenen über die Bühne. Ranpaddeln. Zustechen. Platsch. Da boten die Kinder und Jugendlichen den Zuschauern eindeutig mehr Spannung. Minutenlang umkreisten sich die Teams „Karl-Heinz“ und „Monte“. Sogar in eine Verlängerung mussten die Oberschiedsrichter Hardi Lenk und Thomas Keller die Buben schicken, denen die Arme schwer geworden waren. Erst die Anregung von Hardi Lenk, mittels Wellenbetrieb den Kampf zu entscheiden, brachte Bewegung in die Sache, ein Team zum Baden und die Zuschauer zum Johlen.

Franziska Seliger 

Mehr zum Fischerstechen im Penzberger Wellenbad und alle Erstplatzierten in der Montagsausgabe des "Penzberger Merkur" und "Weilheimer Tagblatt".

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