Klimastreik-Plakataktion am Penzberger Stadtplatz. Bürgermeister Korpan kam zum Gespräch hinzu.
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Klimastreik-Plakataktion am Penzberger Stadtplatz. Bürgermeister Korpan kam zum Gespräch hinzu.

Am Stadtplatz

Globaler Klimastreik: Fridays for Future meldet sich in Penzberg mit Plakataktion zurück

  • vonWolfgang Schörner
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„Fridays for Future“ hat sich in Penzberg mit einer Plakataktion zurückgemeldet. Die Penzberger Gruppe beteiligte sich am Freitagnachmittag am globalen Klimastreik.

Penzberg - Die letzte große Demonstration von „Fridays for Future“ in Penzberg war im November 2019. Seitdem verzichteten die jungen Klimaschützer auf derartige Kundgebungen - wegen der Corona-Pandemie. Am Freitagnachmittag meldeten sie sich zurück, mit einer coronakonformen Plakataktion. Die Studentin Vera Tonn und Gymnasiastin Jasmin Fischer präsentierten dort 42 Plakate und ein Banner, die Jugendliche beschrieben hatten. Zu lesen stand darauf zum Beispiel: „Wir haben genug - No more empty promises“, „Gegen Klimawandel gibt‘s keinen Impfstoff“ oder „Wer Umweltprobleme nicht ernst nimmt, ist selbst eins.“ Sie sollen bis Samstag am Stadtplatz hängen bleiben.

Zum Gespräch kam am Freitagnachmittag Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) auf den Stadtplatz. Die Vertreterin von „Fridays for Future“ fragten ihn, was die Stadt für den Klimaschutz tue. Korpan sprach unter anderem über die Installation eines Klimaschutzmanagers, die bevorstehende schrittweise energetische Sanierung städtischer Gebäude und den Klimaschutz-Fachbeirat, der jetzt an den Start geht.

Positiv bewerteten die Klimaschützerinnen die Verstärkung des Stadtbusses in Penzberg, die Renaturierung von Mooren sowie die Blumenwiesen auf den Verkehrsinseln. Es müssten aber mehr solcher Schritte folgen, sagten sie.

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