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Der Altbau mit insgesamt acht Klassenzimmer soll in den kommenden Monaten modernisiert werden.

Frischzellenkur fürs Gymnasium - Landkreis investiert knapp vier Millionen

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Knapp vier Millionen Euro will der Landkreis in die Generalsanierung von A- und B-Gebäude des Gymnasiums Penzberg investieren. Grund dafür sind unter anderem Mängel beim Brandschutz.

Penzberg – „So eine richtige Generalsanierung ist es eigentlich gar nicht“, beruhigte Florian Steinbach, Sachgebietsleiter für die Kommunale Bau- und Liegenschaftsverwaltung beim Landkreis, die Kreisräte. Die hatten schon wieder das nächste Multimillionenprojekt befürchtet, als das Wort „Generalsanierung“ fiel. „Die Begrifflichkeit haben wir deshalb gewählt, weil wir dadurch die Chance haben, an Fördermittel vom Land zu kommen“, berichtete Steinbach. Immerhin 35 bis 40 Prozent würde der Freistaat zuschießen, erklärte Kreiskämmerer Norbert Merk. Bei bloßen Instandsetzungsarbeiten wäre man indes leer ausgegangen. Zudem seien Dach und Fenster des Gebäudes A des Gymnasiums Penzberg bereits erneuert worden. Dennoch sollen in den kommenden Wochen und Monaten rund 2,2 Millionen Euro in den kleinen Altbau mit seinen acht Klassenzimmern investiert werden.

Damit sollen insbesondere Brandschutzmängel abgestellt werden. Derzeit gibt für die vier Klassenzimmer zur Straße keinen zweiten Rettungsweg. Zudem sollen die Brandmelde- und Lautsprecheranlagen erneuert und Türen ausgetauscht werden. Des Weiteren ist der Bau eines barrierefreien Zugangs zum Gebäude B geplant, außerdem soll die Beleuchtung auf die moderne und stromsparende LED-Technik umgerüstet und alles renoviert werden. Im wesentlich größeren Gebäude B ist geplant, die Elektroanlage an die aktuellen Brandschutzvorschriften anzupassen, zudem sollen auch hier die Lampen ausgetauscht und einige Drahtglastüren ersetzt werden.

„Das wird höchste Zeit – diese Drahtglastüren sind schon seit 30 Jahren verboten“, lobte Karl-Heinz Grehl (Grüne/Weilheim). Alles in allem sollen für die Arbeiten im Gebäude B rund 1,2 Millionen Euro aufgewendet werden. Da es um die Sicherheit der Schüler geht, gab es allerdings keine großen Debatten im Kreis- und Schulausschuss – das Vorhaben wurde einstimmig dem Kreistag zur Beschlussfassung empfohlen.

Bereits jetzt werden im Gebäude B der Biologie- und der Chemieraum neu ausgestattet, berichtete Florian Steinbach vom Landratsamt in diesem Zusammenhang.

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