1. Startseite
  2. Lokales
  3. Weilheim
  4. Penzberg

Frühjahrsputz in Penzberg: Reißwolf und Ramadama

Erstellt:

Von: Wolfgang Schörner

Kommentare

null
Alte Akten zum Schreddern können am Samstag zum Penzberger Bauhof gebracht werden. © Penzberger Merkur

Ein Reißwolf zur Aktenvernichtung kommt am Samstag wieder nach Penzberg. Und die Stadt ruft zugleich zum großen Ramadama auf - Freiwillige sind willkommen.

Penzberg - Alte Kontoauszüge und Steuererklärungen, persönliche Akten und Schriftverkehr: All das können die Penzberger am Samstag, 21. April, von 9 bis 12 Uhr beim dritten Aktenvernichtungstag im städtischen Bauhof schreddern lassen. Der Preis: 50 Cent pro Kilo. Was allerdings nicht angenommen wird, sind elektronische Datenträger.

„Es wird nur Papier angenommen“, sagt Bauhofleiter Christian Eberl. Die Bevölkerung könne alles in Papierform bringen, „was man ungern in den grauen Sack wirft“, erklärt Bürgermeisterin Elke Zehetner. Also alles, „was vor fremden Blicken geschützt werden soll“, so Eberl. Die Leute können über eine Glasfront an der Schredderanlage auch beobachten, wie ihre Akten zerkleinert werden. Allerdings werden keine Datenträger wie CDs oder USB-Sticks geschreddert. Es gebe mittlerweile hohe Anforderungen an deren Vernichtung, erklärt Eberl. Vor zwei Jahren wurden noch sehr viele digitale Medien gebracht. Nicht angenommen würden ebenso Videokassetten oder Dias.

Gedacht ist der Aktenvernichtungstag laut Eberl für Privathaushalte, ausnahmsweise auch für kleine Gewerbebetriebe. Dass jemand seine Akten per Lkw ankarrt, wolle man nicht.

Alle zwei Jahre bietet die Stadt Penzberg den Service auf dem Bauhofgelände an. Fünf Tonnen Papier seien es 2016 gewesen, sagt Eberl. „Es ist zugegangen wie in einem Taubenschlag.“ Den Aktenschredder hat sich der Bauhof von einer Privatfirma ausgeliehen. Zudem hat er sich eine neue – allerdings ungeeichte – Zählwaage zugelegt.

Die Stadt Penzberg ruft zugleich für Samstag, 21. April, von 8 bist 12 Uhr zum Ramadama im Stadtgebiet auf, heuer etwas später wegen des langen Winters und der frühen Osterferien. Bürgermeisterin Elke Zehetner bittet um möglichst viele Freiwillige. Treffpunkt ist um 8 Uhr am städtischen Bauhof. Nach getaner Arbeit gibt es eine Brotzeit und für alle Kinder und Jugendlichen als Dankeschön eine Karte fürs Wellenbad. Bereits zuvor sind in eigenen Sammelbezirken die Montessorischule und die beiden Grundschulen unterwegs.

Auch interessant

Kommentare