Bei Penzberg

Geisterfahrt eines Münchners endet glimpflich

Penzberg - Das ist gerade nochmal gut gegangen. Ein Münchner steuert mit 120 Stundenkilometern in den Gegenverkehr - mit Absicht, wie er der Polizei sagt.  

Die Geisterfahrt eines 40-Jährigen in Bayern ist gerade noch glimpflich ausgegangen. Wie die Polizei mitteilte, steuerte der Münchner seinen Wagen auf der Staatsstraße 2370 zwischen Penzberg und Beuerberg mit einer Geschwindigkeit von etwa 120 Kilometer pro Stunde in den Gegenverkehr. Die Fahrerin eines entgegenkommenden Autos konnte nur knapp einen Frontalzusammenstoß verhindern, die Fahrzeuge streiften sich. 

Verletzt wurde niemand, so die Polizei am Samstag. Der Falschfahrer konnte am Unfallort bei Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) festgenommen werden. Er gab laut Polizei an, er habe absichtlich einen Zusammenstoß herbeiführen wollen. Der Mann wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Eismärchen in der Erfolgsspur
Das Eismärchen in Penzberg befindet sich weiterhin in der Erfolgsspur bei der Zahl der Schlittschuhläufer - ihren Anteil daran hatten Eisdisco und Jupa-Party.
Eismärchen in der Erfolgsspur
Bei Unfallflucht Nummernschild verloren
Die Polizei hat einen Fall von Unfallflucht auf der A 95 rasch aufgeklärt. Der Verursacher hatte sein Nummernschild verloren.
Bei Unfallflucht Nummernschild verloren
Endlich wird die Ortsumfahrung Hohenpeißenberg eröffnet - vorübergehend
Nach jahrelangen und immer wieder stockenden Bauarbeiten wird am Montag die Hohenpeißenberger Ortsumfahrung an der B 472 freigegeben. Doch schon 2018 muss die Strecke …
Endlich wird die Ortsumfahrung Hohenpeißenberg eröffnet - vorübergehend
Dabeisein ist nicht alles
Der Weilheimer Stadtrat  verlieh zum Ende des Jahres Ehrenzeichen. Drei Frauen und  vier Männer wurden für  langjährige ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet.
Dabeisein ist nicht alles

Kommentare