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Gewerbegebiet Grube: Nein zu Asyl-Unterkunft

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Das ehemalige Verwaltungsgebäude will das Landratsamt in eine Asylbewerberunterkunft umwandeln. Zur zusätzlich Umwandlung eines anderen Gebäudes sagte der Bauausschuss Nein. © Penzberger Merkur/wos

Penzberg - Der Bauausschuss in Penzberg hat, wie erwartet, die Umwandlung eines Hauses im Gewerbegebiet Grube in eine Asyl-Unterkunft zum zweiten Mal abgelehnt.

Einstimmig lehnte der Penzberger Bauausschuss am Dienstagabend die Umwandlung des ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses im Gewerbegebiet "Grube" in eine Asylbewerber-Unterkunft ab. Das Landratsamt hat bereits angekündigt, bei einer Ablehnung das gemeindliche Einvernehmen zu ersetzen. Die Stadt Penzberg will ihrerseits dagegen klagen.

Bestätigt wurde mittlerweile der Stadt vom Landratsamt, dass der Landkreis das frühere Edeka-Verwaltungsgebäude bis Ende des Jahres 2016 als Asylbewerber-Unterkunft nutzen will, nicht wie von der Stadt Penzberg vorgeschlagen nur über den Winter. Spätestens im kommenden April sollen Asylbewerber in das Gebäude, das ebenfalls nahe der Straße „Grube“ liegt, einziehen. Dort sollen laut Landratsamt 100 Asylbewerber Platz finden.

Bürgermeisterin Elke Zehetner warnte, dass dann - zusammen mit der schon lange geplante Asylunterkunft an der Nonnenwaldstraße - bis zu 500 Asylbewerber in drei Unterkünften in einem Kreis von 300 bis 400 Metern leben würden.

(mehr zur Asyl-Situation in Penzberg und der Diskussion um die Sicherheitslage in der Mittwochs- und Donnerstagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

wos

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