Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Pfeiler für den Neubau: Die Firma Bischl Feinmechanik GmbH hat als erstes Unternehmen im neuen Habacher Gewerbegebiet mit dem Bauen begonnen. Rechts im Hintergrund befindet sich Dürnhausen.

An der B 472

Erster Betrieb will im Frühjahr starten

Habach – Das neue Gewerbegebiet in Habach nimmt Gestalt an. Der Großteil der Parzellen ist mittlerweile vergeben. Die erste Firma hat mit den Bauarbeiten begonnen.

Das Unternehmen Bischl aus Seehausen hat bereits mit den Bauarbeiten für ihre neue Verwaltungs- und Produktionsstätte begonnen. Im Frühjahr will sie die Arbeit in Habach aufnehmen. Weitere Firmen peilen ebenfalls das Frühjahr als Starttermin in dem neuen Gewerbegebiet an der Bundesstraße an. 15 Hektar groß ist die Fläche. Davon können acht Hektar bebaut werden.

Lange hat es gedauert, bis das Projekt eines Gewerbegebietes am Heubach zwischen Habach und Dürnhausen spruchreif wurde: Schon Anfang der 1990er Jahre gab es immer wieder Ansätze, das Gewerbegebiet zu erschließen. Fast ein Vierteljahrhundert hat es dann allerdings gedauert, bis die Gemeinde nach vielen Widerständen das Baugebiet auswies. Größtes Hindernis für eine Genehmigung seitens der Behörden war über die Jahre hinweg die Verkehrsanbindung. Erst mit dem Bau des neuen Verkehrsknotenpunktes der B 472 bei Habach konnte dieses Problem gelöst werden.

Seit sieben Jahren wird nun tatsächlich am Gewerbegebiet geplant, seit zwei Jahren wird am Ausbau gearbeitet. Vom neuen Verkehrsknotenpunkt der B 472 kann das Gelände am Heubach durch eine Unterführung angefahren werden. Bis zum Oktober soll die Verkehrsanbindung fertiggestellt werden. Laut Bürgermeister Michael Strobl muss die Gemeinde Habach dafür mit einem Anteil von einer knappen Million an den Baukosten rechnen. Weitere 330 000 Euro seien für die neue Erschließungsstraße durch das Gewerbegebiet nötig, so Strobl. Diese Straße soll bis zum Ende der Sommerferien fertig werden.

Bei der Vergabe der Grundstücke im neuen Gewerbegebiet sind die Habacher mittlerweile weit fortgeschritten: Aktuell haben laut Strobl zwölf Betriebe und Firmen Parzellen gekauft oder reservieren lassen. Nur noch eine größere Industriefläche und einige kleinere Vorratsflächen seien nicht belegt. Bei den künftigen Firmen im Gewerbegebiet handelt es sich laut Gemeinde um zwei Betriebe für Feinmechanik, eine Zimmerei, einen Holzhandel, ein Reparaturbetrieb für Elektrogeräte, einen Forst- und Kommunaldienstleister, eine Erdbaufirma, eine Recyclingfirma, einen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau, einen Laborbetrieb sowie einem Verkehrsgutachter, der vorwiegend im Flugverkehrsbereich tätig ist.

Der erste Betrieb, die Firma Bischl aus Seehausen, hat mit den Arbeiten für den Neubau für Verwaltung und Produktion begonnen. Sie will im Frühjahr komplett mit der Werksverlagerung fertig sein und mit der Produktion in Habach beginnen. „Wir freuen uns, dass wir hier in Habach sein können und den Betrieb völlig neu aufstellen können. Damit sichern wir den Bestand der Firma“, sagt Firmenchef Johannes Bischl, der das Unternehmen in zweiter Generation führt. Er hat sich in Habach auch gleich engagiert – als Hauptsponsor beim Bau des neuen Spielplatzes am Dorfladen.

Sein Betrieb im Habacher Gewerbegebiet soll doppelt so groß werden wie am bisherigen Standort. Die Firma ist unter anderem Zulieferer für Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheitstechnik auch für den privaten Bereich. Rund 40 Mitarbeiter werden in Habach beschäftigt. Bischl: „Wir werden weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen.“

Elvira Mrotzek

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