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Großeinsatz der Rettungskräfte

Gleich zweimal Gasalarm in Penzberg

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Feuerwehr und Polizei waren am Donnerstagnachmittag im Dauerstress.

Penzberg – Gegen 14.15 Uhr meldete sich heute ein Anrufer bei der Polizeiinspektion in Penzberg und meldete, dass Passanten in der Friedrich-Ebert-Straße und der Bahnhofstraße Gas riechen würden. Umgehend wurde daraufhin eine Streife in den genannten Bereich entsandt, wie die Penzberger Polizei im Anschluss berichtete. Die Beamten vor Ort hätten in einem Anwesen aus einem Kellerschacht gasähnlichen Geruch wahrnehmen können, heißt es weiter.

Daraufhin wurde über die Integrierte Rettungsleitstelle die Feuerwehr alarmiert. Diese rückte fünf Einsatzfahrzeugen und 35 Mann an. Es wurden ferner die umliegenden Straßen und Gehwege durch hinzugezogene Kräfte der Polizei gesperrt – insgesamt waren sieben Streifenwagen im Einsatz.

Eine Überprüfung vor Ort ergab, dass der Geruch nicht aus dem Keller stammte. Weitere Messungen ergaben keine nennenswerte Ergebnisse. Die vor Ort anwesenden Mitarbeiter der ESB konnten dann schlussendlich Entwarnung geben. Es konnte keinerlei gasähnliche Konzentration festgestellt werden. Während des Einsatzes wurde ein Anwesen geräumt, zudem der Bereich großräumig abgesperrt.

Kaum hatte sich die Aufregung gelegt, da lärmten gegen 16 Uhr schon wieder die Alarmpiepser der Feuerwehr. Bei einem Einfamilienhaus  im Reindl hatte eine Anwohnerin deutlichen Gasgeruch wahrgenommen. Die sofort verständigte Feuerwehr und die eingesetzten Kräfte der Polizei konnten diesen Eindruck beim Eintreffen vor Ort bestätigen.

Die Messung der Feuerwehr gegen 16.40 Uhr ergab eine deutliche Gaskonzentration in der Luft. Es wurden daraufhin die hinter dem Anwesen liegenden Häuser evakuiert bzw. deren Bewohner verständigt und die umliegenden Straßen und Gehwege gesperrt.

Eine erneute Prüfung gegen 16.55 Uhr durch die Feuerwehr ergab eine geringere Gaskonzentration,der  Geruch war aber nach wie vor feststellbar.

Zwischenzeitlich eingetroffene Mitarbeiter von Erdgas Südbayern machten sich auf die Suche und wurden schlussendlich fündig. Als Ursache konnte ein Leck im Brenner der Gasheizung lokalisiert werden. Die Heizanlage wurde daraufhin stillgelegt und der Hauptgashahn zugedreht. Es waren von der FFW Penzberg ca. 40 Mann mit 5 Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei war mit 5 Streifenwägen involviert.

Es gab zum Glück in beiden Fällen keinerlei verletzte Personen oder Sachschäden.

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