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Die Schulweghelfer mit Vertretern von Stadt, Kreisverkehrswacht und Polizei.

Stadt lud zur Feier

Großes Lob für Penzbergs Schulweghelfer

In Penzberg sorgen elf Frauen und Männer als Schulweghelfer dafür, dass Kinder unbeschadet in die Schule und wieder heim kommen. Die Stadt bedankte sich jetzt bei den Freiwilligen.

PenzbergTanja Kugelmann, Heike Mack, Alfons Maier, Reinhard Nuss, Irene Petzko, Susanne Stacke, Wilhelmine Waldhör, Christine Schönfeldt, Heidi Schauer, Jutta Stiefelreiter und Elke Zieglschmid eint eines: Egal wie das Wetter ist, die Schulweghelfer sind zur Stelle. Sie alle sind seit vielen Jahren dabei, teilweise schon über zehn Jahre. Bei der kleinen Feier hörten sie deshalb viel Lob.

Verabschiedet wurde in diesem Rahmen Riana Hanssen-Mößnang, die nach sieben Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Schulweghelferin zur Verfügung steht. Guido Grosam, Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau, dankte ihr unter anderem mit einer Urkunde. Dass es so gut wie keine Unfälle an Straßenübergängen gebe, sei Verdienst der Schulweghelfer, lobte er. Riana Hanssen-Mößnang versprach spontan: „Ruft einfach an, dann spring ich ein!“

Dieses Stichwort griff Peter Holzmann, als Leiter des Ordnungsamtes zuständig für die Schulweghelfer, gern auf, denn er benötigt dringend so genannte Springer: „Es kann ja immer mal jemand krank werden oder aus sonstigen Gründen nicht auf seinem Posten stehen. Dann springen Mitarbeiter vom Bauhof ein oder ich stehe selbst an der Stelle.“ Schöner wäre es aber, wenn er genug Aushilfen hätte, die ausgebildet werden und die im Notfall einspringen. Zudem wird ab September 2018 für die Bushaltestelle „An der Etz“ ein Schulweghelfer gebraucht.

Ein dickes Lob von Holzmann gab es für die reibungslose Umstellung beim neuen Bus-Konzept: Dank der Schulweghelfer, die vom Ordnungsamt vorbereitet worden waren, stiegen alle Kinder in die richtigen Busse ein.

Bürgermeisterin Elke Zehetner betonte die Wichtigkeit dieses Ehrenamtes, für das von der Stadt eine Aufwandsentschädigung bezahlt wird. Bei jedem Wetter das Leben der Kinder zu schützen, sei eine ehrenvolle Aufgabe, die gar nicht genug gewürdigt werden könne, so die Rathauschefin.

Alle Helfer würden durch die Verkehrswacht der Polizeiinspektion Penzberg in die Aufgabe eingewiesen, so Polizist Uwe Ledermüller. Nur zwei Unfälle mit Schulkindern seien in 2017 gemeldet worden und keiner davon an gesicherten Übergängen. Dies zeuge von der guten Arbeit der Schulweghelfer, so Ledermüller. Zudem stelle sich bei den Autofahrern ein Lernerfolg ein, da diese durch die Anwesenheit der Schulweghelfer sensibilisiert sein. Ausgestattet werden die Aktiven mit Kelle und reflektierenden Überwurf von der Stadt. Die Winterjacke mit Reflektoren stellt die Kreisverkehrswacht zur Verfügung. „Damit sind wir für jedes Wetter gut gerüstet“, so Reinhardt Nuss, der an der Ampel an der Bichler Straße steht.

Schulweghelfer gesucht: Interessenten melden sich bei Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann (Telefon 08856/813-400 oder Mail peter.holzmann@penzberg.de).

Anneliese Steibli

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