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Den neuen Sprecherrat der Penzberger Grünen bilden (v.l.) Alfred Sommer, Alice Grubert, Katharina von Platen und Wolfgang Schweiger.

Grüne kritisieren Zehetners Führungsstil

Penzberg - Die Grünen in Penzberg üben Kritik am Führungsstil der Bürgermeisterin. Sie gehen auf Distanz.

Bei der Bürgermeisterwahl 2014 hatten die Penzberger Grünen Elke Zehetner, die auf der SPD-Liste antrat, noch unterstützt, indem sie auf eine Bürgermeister-Kandidatur verzichteten. Nun geht der Ortsverband auf Distanz, wie sich in der Hauptversammlung am Mittwochabend zeigte.

Hintergrund ist die Auflösung des Kulturamts im Rathaus. Kritisiert wird der Führungsstil. Alice Grubert, die am Mittwoch in den Sprecherrat gewählt wurde, kritisierte die Bürgermeisterin für deren Satz „Das geht die Bürger eigentlich nichts an“, den Zehetner in der Februar-Sitzung des Stadtrats gesagt hatte. „Ist so ein Ton schon Usus, ich hätte Empörung im Stadtrat erwartet“, sagte Grubert. Dem schloss sich Bärbel Scholz an: „Es geht um den Umgang.“ Grünen-Stadträtin Kerstin Engel gab ihnen Recht: „Solche Sätze fallen uns auch negativ auf.“ Ihren Worten war dies nicht zum ersten Mal. Damit, sagte Engel, „macht sie keine Pluspunkte, weder bei den Bürgern noch im Stadtrat“. Als "manchmal grenzwertig" bezeichnete Engel zudem Zehetners Umgang mit Rathaus-Mitarbeitern.

Neu gewählt wurde am Mittwoch der Sprecherrat des Ortsverbands: Alfred Sommer, Katharina von Platen, Alice Grubert und Wolfgang Schweiger.

(mehr zur Diskussion bei den Grünen in der Freitagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

wos

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