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Das Wellenbad in Penzberg

Hallenbad-Pläne: Gespräch mit Kritikern

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Penzberg - Die Debatte um die Hallenbad-Pläne in Penzberg geht weiter. Nun soll es zu einem Treffen zwischen Stadt, Stadtwerken und Kritikern kommen. Die BfP macht zudem einen eigenen Vorschlag.

Wegen der Kritik an den Hallenbad-Plänen in Penzberg kommt es Anfang Februar zu einem Treffen zwischen Bürgermeisterin Elke Zehetner, Stadtwerke-Vorstand Josef Vilgertshofer und Schwimmvereinschef Wolfgang Kling. Wie berichtet, kritisiert Kling vor allem, dass Penzberg zwischen dem geplanten Abriss des Wellenbads im Mai 2018 und der Neueröffnung im Oktober 2020 fast zweieinhalb Jahre ohne Hallenbad sein wird.

Zugleich forderte die Stadtratsfraktion der „Bürger für Penzberg“ (BfP) diese Woche in einem Schreiben, das Gespräch sowohl mit Vereinen als auch mit Schulen zu suchen. Die BfP habe bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, die betroffenen Schulen und Vereine zu beteiligen, erklärte Wolfgang Sacher. Gespräche seien bisher aber nicht geführt worden.

Die BfP-Fraktion reichte diese Woche außerdem einen Antrag im Rathaus ein, beim Bau des neuen Hallenbads mit anderen Kommunen zusammenzuarbeiten. Als Vorbild nannte die BfP-Fraktion das geplante interkommunale Hallenbad in Geretsried.  Dies müsse umfassend geprüft werden, heißt es in dem Antrag, der laut BfP sowohl im Stadtrat als auch im Verwaltungsrat der Stadtwerke diskutiert werden soll.

In Geretsried soll – nach der aktuellen Rechnung – für 13,62 Millionen Euro ein interkommunales Hallenbad entstehen. Der Freistaat hat Fördermittel  - 52 Prozent zumindest für den Schulsportbereich - in Aussicht gestellt. An den Investitions- und Betriebskosten sollen sich der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und neben Geretsried sechs weitere Kommunen beteiligen – dafür erhalten sie im Gegenzug Schwimmzeiten für ihre Schulen. Die Kommunen unter einen Hut zu bekommen, hatte jedoch lange gedauert. Im Wolfratshauser Stadtrat gab es erst nach einem drohenden Bürgerentscheid eine Zustimmung.

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