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Hanni-Herde für die Landesgartenschau: Stehlen ausdrücklich erwünscht

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Von: Franziska Seliger

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Sie hoffen, dass viele Bürger sich eine Hanni mitnehmen, und ihre Unterstützung für die Bewerbung Penzbergs für die Landesgartenschau zum Ausdruck bringen: Stadtbaumeister Justus Klement, Landschaftsarchitekt Harry Dobrzanski und Kulturamtschef Thomas Sendl (v. li.).
Sie hoffen, dass viele Bürger sich eine Hanni mitnehmen, und ihre Unterstützung für die Bewerbung Penzbergs für die Landesgartenschau zum Ausdruck bringen: Stadtbaumeister Justus Klement, Landschaftsarchitekt Harry Dobrzanski und Kulturamtschef Thomas Sendl (v. li.). © Franziska Seliger

Sogar der Penzberger Polizeichef hat sich schon eine „geklaut“. Die Rede ist von Hanni, dem Maskottchen, das die Bürgerbeteiligung beim Bewerbungsprozess der Stadt Penzberg für eine Landesgartenschau der Jahre 2028 bis 2032 kräftig ankurbeln soll.

Penzberg - Am Dienstag und am Mittwochvormittag haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs an verschiedenen Stellen im Penzberger Stadtgebiet Hanni-Herden aufgestellt – und zwar entlang der Strecke, die für eine Landesgartenschau vorgesehen ist, wie Stadtbaumeister Justus Klement am Dienstag im Schlossbichl-Park erläuterte.

Zwischen den Skulpturen im Park hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Hanni-Herde niedergelassen – beziehungsweise war von Bauhof-Mitarbeitern in die Wiese gesteckt worden. Weitere Papp-Lämmer stehen unter anderem in der Nähe des Friedhofs oder des Karl-Wald-Stadions. Alle Standorte will Kulturamtschef Thomas Sendl nicht verraten, denn: Die Bürger sollen auch selber nach den Maskottchens suchen.

Von 500 Papp-Lämmern wurde zunächst die Hälfte aufgestellt

Von den insgesamt 500 Papp-Lämmern würden zunächst rund die Hälfte aufgestellt. Die andere Hälfte diene als Nachschub. Auch in das Stadtfest solle das Maskottchen integriert werden, so Sendl. Wie genau, sei aber noch offen. Wer eine Herde gesichtet hat, der ist ausdrücklich dazu eingeladen, sich ein Tier daraus mitzunehmen und etwa im heimischen Garten aufzustellen. Gerne könne man seine Hanni auch mit in den Urlaub nehmen, witzelte Sendl.

Fotos vom Maskottchen für die Landesgartenschau-Bewerbung

Wichtig sei der Stadt, dass die Bürger Fotos von ihrer Hanni machen und das Bild per Mail ins Rathaus schicken. Idealerweise noch mit einem kurzen Satz, warum man es gut findet, dass sich Penzberg für die Landesgartenschau bewirbt. Diese Fotos und Stellungnahmen der Bürger würden dann der Bewerbungsmappe als Ausdruck der Bürgerbeteiligung beigefügt. Denn die Bürgerbeteiligung sei ein wichtiger Bestandteil der Bewerbung, betonte Sendl. Abgabeschluss für die Bewerbungsunterlagen sei der 27. Mai, so Klement. Fotos könnten aber auch nach diesem Stichtag eingesendet werden. Sie würden unter anderem für den Ortstermin mit der Landesgartenschau-Gesellschaft im Juli gebraucht.

Erste Hannis sind laut dem Stadtbaumeister schon mitgenommen worden – unter anderem vom neuen Penzberger Polizeichef. Dass ab sofort Bürger Hannis „klauen“, „ist also auf der polizeilichen Ebene bekannt“, beruhigt Klement potenzielle Ängste, wegen Diebstahls angezeigt zu werden.

Kontakt: Fotos per E-Mail an die Stadt Penzberg

Fotos und kurze Stellungnahmen zur Bewerbung können über die Mail-Adresse landesgartenschau@penzberg.de ins Rathaus geschickt werden.

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