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Eröffnungslauf: Die Läufe der „Solidarität Penzberg“ durften den Eisplatz mit einem Showtanz einweihen.

„Hannis Eismärchen“ eröffnet

Die größte Eisfläche südlich von München

Bei strahlendem Sonnenschein und lauen Temperaturen wurde am Samstagvormittag „Hannis Eismärchen“ eröffnet. Nach dem offiziellen Programm nahm vor allem die Jugend die Eisfläche gleich in Besitz.

Penzberg – Die Erste, die sich auf Kufen auf die noch jungfräulich-unzerkratzte Eisfläche traute, war erste Bürgermeisterin Elke Zehetner. Mit weißen Schlittschuhen an den Füßen drehte sie schon kurz vor Eröffnung um 11 Uhr probehalber einige kleine Runden, bevor sie den vielen erschienenen großen und kleinen Besuchern hinter der Bande die Verantwortlichen des Jubiläumseismärchens vorstellte – allen voran die beiden wesentlichen Organisatoren von Rathaus und Bauhof: Lisa Nagel und Alexander Bergel. Sie beide hatten in wochenlanger Vorbereitung ein abwechslungsreiches Programm für das Eislaufspektakel auf dem Stadtplatz zusammengestellt.

Anlässlich seines fünfjährigen Bestehens wird das Eismärchen heuer so lange dauern wie noch nie – nämlich fünf Wochen bis zum 6. Januar. Außerdem istdie Eisfläche mit 600 Quadratmetern deutlich größer als in den Vorjahren, wie Zehetner bei der Eröffnung noch einmal betonte. „Sie fahren hier auf der größten Eisfläche südlich von München“, so die Rathaus-Chefin.

Für den Leiter des Penzberger Roche-Werks, Ulrich Opitz, dessen Firma Hauptsponsor der Veranstaltung ist, ist das Eismärchen längst „eine schöne Tradition“ geworden in Penzberg, die Menschen aus der ganze Region und die unterschiedlichsten Altersgruppen auf dem Stadtplatz zusammenbringe. „Das macht den Stadtplatz lebendig“, sagte Opitz, der freimütig gestand, selbst lieber Radl zu fahren als Schlittschuh zu laufen. Mittlerweile habe sich der Erfolg des Penzberger Eismärchens längst herum gesprochen und werde von anderen Gemeinden kopiert, freute sich Opitz

Mit einem Showprogramm nahmen die Kinder- und Jugendlichen der Solidarität Penzberg dann die Eisfläche in Besitz, bevor Eiskunstläuferin Franziska Kettl mit ihrem Kurzprogramm die Zuschauer begeisterte. Die 16-Jährige ist die Tochter von Susanne Kettl, der neuen stellvertretenden Leiterin der Polizeiinspektion Penzberg.

Und dann war es endlich soweit: „Alle Kinder und Jugendliche aufs Eis“, forderte Zehetner die Umstehenden auf. „Der Eisplatz ist für alle eröffnet.“ Das ließen sich viele nicht zweimal sagen. Unter den ersten Schlittschuh-Läufern waren die beiden Freunde Jakob und Peter: „Wir haben uns schon darauf gefreut, wenn es wieder los geht“, sagten die beiden Jugendlichen. „Wir werden in der nächsten Zeit bestimmt oft her kommen.“

Informationen

zum Programm findet man im Internet unter www.hannis-eismaerchen.de

Franziska Seliger

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