Heftiger Regen: Unfallserie auf der A95

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Penzberg - Wegen Aquaplanings kam es am Montagmorgen zu mehreren Unfällen auf der A95, zwei davon nahe Penzberg.

Laut Verkehrspolizei ereignete sich der Unfall gegen 6.50 Uhr bei heftigem Regen auf der A95 zwischen den Anschlussstellen Penzberg und Seeshaupt. Ein 53-jähriger Bad Heilbrunner verlor etwa zwei Kilometer hinter der Penzberger Anschlussstelle (Fahrtrichtung München) wegen Aquaplanings die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen schleuderte erst nach links in die Mittelleitplanke, dann nach rechts in die dortige Schutzplanke und wieder zurück Dort kollidierte sein Auto mit dem Wagen einer 24-jährigen Schlehdorferin.

Der Fahrer und die Fahrerin wurden laut Verkehrspolizei bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Ein Rettungshubschrauber, der zunächst alarmiert worden war, weil nach den ersten Meldungen schlimmere Verletzungen befürchtet worden waren, musste wegen des heftigen Regens wieder abdrehen, wäre laut Polizei - wie sich später zeigte - aber ohnehin nicht notwendig gewesen.

Wegen des Unfalls musste die Autobahn für kurze Zeit total gesperrt werden. Danach wurde der Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein etwa drei Kilometer langer Rückstau. Seit zirka 8.45 Uhr ist die Autobahn wieder komplett frei.

Um kurz vor halb acht Uhr kam es bei Antdorf, Fahrtrichtung Süden, zu einem weiteren Unfall: Eine 30-jährige Frau aus Oberschleißheim kam laut Verkehrspolizei wegen Aquaplanings mit ihrem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach den Wildschutzzaun, bevor es im Graben zum Stehen kam. Die Fahrzeuglenkerin blieb unverletzt, am Auto entstand Sachschaden in Höhe von zirka 15.000 Euro. Da zunächst von schwereren Unfallfolgen ausgegangen worden war, wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, der neben der Fahrbahn landete. Daher kam es kurzfristig zu Behinderungen des Verkehrs.

Bereits gegen 5.45 Uhr war eine 60-jährige Frau aus Bad Tölz mit ihrem Auto auf Höhe der Tank- und Rastanlage Höhenrain in Fahrtrichtung Norden laut Polizei wohl zu schnell unterwegs. Infolge Aquaplanings geriet ihr Auto ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Die Fahrzeuglenkerin konnte ihr Auto noch auf den Seitenstreifen lenken und anhalten. Die Tölzerin blieb unverletzt, ihr Auto wurde abgeschleppt, Schaden: ca. 12.000 Euro.#

Gegen 06.15 Uhr fuhr ein 50-jähriger Murnauer im Gemeindebereich von Berg, etwa zwei Kilometer nördlich der Tank- und Rastanlage Höhenrain, Fahrtrichtung Norden, laut Polizei für die Straßenverhältnisse zu schnell. Infolge Aquaplanings geriet sein Pkw ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, das Auto wurde erheblich im Frontbereich beschädigt, Schaden: zirka 10.000 Euro. Das Fahrzeug mußte abgeschleppt werden.

Gegen 8 Uhr krachte es auf der A95 auch im Gemeindebereich von Berg, Fahrtrichtung Süden. Ein 40-jähriger Münchner geriet mit seinem Auto ins Schleudern. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Hierbei wurde der Fahrer leicht verletzt und deshalb mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von zirka 30.000 Euro.

Gegen 9.05 Uhr der sechste Unfall: Kurz vor dem Autobahndreieck Starnberg, Richtung Süden, so die Polizei, geriet ein 39-jähriger Münchner mit seinem Auto bei Starkregen aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern. Der Pkw prallte gegen die rechte Schutzplanke, wobei drei Felder (ca. 450,- Euro Schaden) beschädigt wurden. Das Fahrzeug kam dann auf dem rechten Seitensteifen zum Stehen. Der Fahrer wurde beim Aufprall leicht verletzt und kam ins Krankenhaus Starnberg. Am Auto entstand ein Frontschaden in Höhe von zirka 8000 Euro.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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