Hitlergruß und geballte Fäuste: Mann übernachtet in Zelle

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Ein Mann hat in Penzberg vor Polizeibeamten den Hitlergruß gezeigt und ihnen mit geballten Fäusten gedroht - er musste danach in einer Zelle übernachten.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Samstag. Kurz nach 2.30 Uhr war der Mann, ein 25-Jähriger aus München, wegen Randale aus einem Lokal an der Karlstraße in Penzberg verwiesen worden. Der Münchner, so die Polizei, habe sich aber extrem uneinsichtig gezeigt und sich zunächst nicht entfernen wollen. Eine herbeigerufene Polizeistreife traf den Mann nicht weit von der Örtlichkeit entfernt an, um ihn einer Personenkontrolle zu unterziehen. Auf die Frage nach seiner Identität, so die Polizei, habe er sich unkooperativ und äußerst aggressiv gezeigt. Er kam der Aufforderung sich auszuweisen nicht nach.

Vielmehr, so die Polizei, hob er in der Folge seine rechte Hand und rief laut „Heil Hitler“. Weiter habe er den Beamten mit geballten Fäusten gedroht. Als die Polizisten ihn in Gewahrsam nehmen wollten, trat er nach den Beamten und versuchte, sich loszureißen.

Aufgrund der Alkoholisierung wurde der Münchner laut Polizei nach Feststellung seiner Identität zur Ausnüchterung in die Zelle der PI Penzberg gebracht, die er am Morgen wieder verlassen durfte. Ein Strafverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet.

Rubriklistenbild: © dpa

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