Dr. Rüdiger Sobotta wurde von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner mit dem Feuerwehrsteckkreuz ausgezeichnet.

Höchste Feuerwehr-Auszeichnung für Rüdiger Sobotta

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Der oberste Feuerwehrmann im Landkreis, Dr. Rüdiger Sobotta aus Penzberg, hat die höchste staatliche Auszeichnung erhalten, die an Feuerwehrleute verliehen wird.

Der frühere Penzberger Kommandant und heutige Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta nahm bei einem Festakt am Chiemsee das Feuerwehrsteckkreuz entgegen. Er habe sich „besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen und bei der Bekämpfung von Bränden und sonstigen Notständen erworben“, hieß es in der Laudatio. „Es hat mich wahnsinnig gefreut“, sagte Rüdiger Sobotta nach der Verleihung. Es sei eine sehr schöne Veranstaltung gewesen. Besonders freute ihn, dass eigens Landrätin Andrea Jochner-Weiß an den Chiemsee kam. „Ich sehe das als Wertschätzung“, sagte er. Heuer waren insgesamt 13 Feuerwehrleute mit dieser höchsten Auszeichnung gewürdigt worden.

Rüdiger Sobotta habe sich als Einsatzleiter bei einer Vielzahl von Einsätzen ausgezeichnet, erklärte Regierungspräsidentin Brigitta Brunner. Sie hob dabei die Hochwasserkatastrophen der Jahre 1999 und 2005 sowie den großen Rathausbrand 2009 in Penzberg hervor. Sobotta, hieß es in der Laudatio, sei federführend beim Aufstellen von drei Feuerwehr-Hilfeleistungskontingenten im Landkreis gewesen. Ebenso sei er maßgeblich verantwortlich gewesen, den Unterstützungseinsatz beim G7-Gipfel in Elmau vorzubereiten und durchzuführen sowie den Digitalfunk im Landkreis kurzfristig einzuführen.

Der 52-Jährige gehört seit 39 Jahren der Feuerwehr an. 15 Jahre lang war er Kommandant in Penzberg. Seit Oktober 2009 ist er Kreisbrandrat.

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