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Hotel in Penzberg: Bürgerdialog startet am 26. April

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Der Bürger-Dialog für ein neues Hotel in Penzberg hat begonnen - erst einmal mit Vorgesprächen mit der Bürgerinitiatve, mit Bund Naturschutz, Pro Innenstadt und Tourismusverband. Der Tag für die Auftaktveranstaltung steht auch schon fest.

Penzberg - Auf der Suche nach einem Hotel-Standort in Penzberg findet am Donnerstag, 26. April, die Auftaktveranstaltung des Bürgerdialogs statt. Den Tag nannte Moderator Daniel Schreyer von „Hendricks & Schwartz“ diese Woche in der Stadtratssitzung. Bei dem Infomarkt soll es um Themen wie Standorte, Schutzgebiete, Bedarf und Dialogverfahren gehen. Nach den Osterferien würden an alle Haushalte in Penzberg Flugblätter verteilt werden, verbunden mit einer Einladung zu der Veranstaltung. Wo sie stattfindet, ist noch offen. Wahrscheinlich nicht in der Stadthalle. Eine Option ist die frühere Stadtbücherei am Rathausplatz.

Bereits diese Woche fanden vier Vorgespräche mit dem Tourismusverband Pfaffenwinkel, mit Pro Innenstadt, dem Bund Naturschutz und der Bürgerinitiative „Kein Hotel am Hubersee“ statt. Gestern gab es darüber ein Pressegespräch. Die Stadt habe ein hohes Interesse, dass jeder dabei ist, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner. Ziel der Vorgespräche war laut Schreyer, sich darüber auszutauschen, wie sich die Organisationen einbringen wollen und welche Wünsche sie für das Verfahren haben. Das Ergebnis laut Schreyer: Alle wollen mitmachen.

Als sachlich, offen und konstruktiv bezeichneten Hannelore Jaresch und Klaus Jäger vom Bund Naturschutz das Vorgespräch. Man werde sein Fachwissen einbringen, sagte Jaresch. Ein Wunsch des Bund Naturschutz war, dass auch die Schutzgebiete und die Auswirkungen darauf durch Lärm, Licht, Verkehr und ähnlichem dargestellt werden. Einen spannenden Prozess erwartete Jaresch, wenn es um die Auswahlkriterien für einen Standort geht.

Dr. Volker Hoensch von der Initiative „Kein Hotel am Hubersee“ begrüßte es „ausdrücklich“, dass die Stadt die endgültige Standortentscheidung in einem Ratsbegehren der Bevölkerung überlässt, „um den Konflikt nicht wieder aufflammen zu lassen“. Deshalb „werden wir uns in den Dialog einbringen“. Als akzeptabel bezeichnete er es, dass der Moderator zwar von der Stadt beauftragt wurde, aber – so wurde es versichert – beim Dialog neutral bleibe. Scharfe Kritik äußerte Hoensch am Tourismusverband, weil er beim Pressegespräch fehlte. Dies sei unentschuldbar und destruktiv, er wolle sich mit ihm nicht mehr an einen Tisch setzen. Nicht beeindrucken ließ er sich durch den Umstand, dass der Dialog erst noch beginnt und darin auch ein eigener runder Tisch der vier Verbände und Initiativen vorgesehen ist.

Schreyer zitierte den Tourismusverband, dass dieser den Prozess unterstütze und die Notwendigkeit für ein Hotel in Penzberg sehe. Was auch Zehetner („Wir haben 1400 Betriebe in der Stadt, die Leute übernachten aber zum Teil im Nachbarlandkreis“) unterstrich. Laut drittem Bürgermeister Ludwig Schmuck hat Pro Innenstadt eine Mitarbeit zugesagt. Dem Verein sei wichtig, sagte Schreyer, die Bedürfnisse des Einzelhandels einzubringen und dass das Hotel einen Nutzen für die Penzberger haben soll.

Rubriklistenbild: © dpa / Stephanie Pilick

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