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Nicht alltäglich: Diese Granate landete als Fundsache auf der Penzberger Polizeiwache.

In Gartenhütte gefunden

Penzberger bringt Waschmittelkarton auf Polizeiwache – der Inhalt alarmiert die Beamten

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Ein Mann hat am Mittwochnachmittag die Polizeiinspektion in Penzberg betreten. In seinen Händen hatte er einen Karton für Waschmittel - doch der Inhalt war ein denkbar anderer.

Penzberg – Da staunten die Penzberger Polizisten  nicht schlecht: Ein 76-Jähriger betrat am Nachmittag die Wache  – und legte eine verrostete Mörsergranate aus einem Pappkarton für Buntwaschmittel auf den Tresen.  

Der Mann erklärte, er  habe diesen „verdächtigen Gegenstand“ in seiner Gartenhütte gefunden. Bei dem verdächtigten Gegenstand handelt es sich laut Polizeiinspektionsleiter Jan Pfeil um eine 2,5 Kilogramm schwere, etwa 30 Zentimeter große Mörsergranate – „bei der der Zünder vermutlich entfernt wurde“, so der Polizeichef. Die Beamten schickten Fotos des Fundes über ihre Rosenheimer Einsatzzentrale an das Sprengkommando. Von dort kam die beruhigende Nachricht: Es handelte sich um eine US-amerikanische Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg, bei der der Zünder bereits entfernt wurde. „Die Granate wird jetzt sachgerecht verwahrt und im Anschluss vom Kampfmittelräumdienst vernichtet“, teilte gestern Abend der Inspektionsleiter mit.

In diesem Zusammenhang die dringende Bitte der Ordnungshüter: Wer „sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Waffen“ findet, soll sich umgehend an die Polizei – auch über den Notruf 110 – wenden, diese schickt eine Streife vorbei. „Vermeiden Sie den Kontakt mit dem Gegenstand“, warnt Inspektionsleiter Pfeil. 

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