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Der Gaudiwurm (hier die Auflage 2016) zieht sich wieder durch Penzberg. 

Fasching in Penzberg

Endspurt für die Maschkera

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Der Penzberger Fasching biegt auf die Zielgerade ein. Weiberball, Gaudi ohne Grenzen und natürlich der Gaudiwurm: Der närrische Endspurt bietet altbewährte Highlights.

Penzberg– Holger Fey, Vorsitzender des Organisationskomitees (OK) Penzberger Fasching, ist schon jetzt begeistert über die närrische Saison 2016/2017. „Das ist ein toller Fasching“, schwärmt Fey in einer ersten Bilanz. Am 11. November, pünktlich um 11.11 Uhr, hatte das OK auf dem Rathausplatz die Kampagne mit dem Penzberger Maschkera-Gruß „Lasst’s net aus“ begrüßt. Diesmal wurde alles ein bisserl anders. Statt auf Gut Hub zogen die Faschingsfreunde mit ihren Bällen für Alt und Jung in ein Tanzstudio-Ballhaus mitten in der Innenstadt und in die Wellenbad-Turnhalle ein. Gut Hub, meint Fey, war doch ein wenig zu weit außerhalb gelegen – was sich an den Besucherzahlen gezeigt habe. Nun also die Rückkehr in die Stadt. Und „das merkst du auch“, sagt der OK-Chef. „Wir sind grundsätzlich zufrieden“. Gefeiert wird getreu dem Motto „Alles ein bisserl kleiner und feiner“, wie es Fey nennt. Die Stimmung sei super gewesen und die Veranstaltungen in der Regel so gut wie ausverkauft, vor allem bei den Kinderbällen im Ballhaus drängten sich Besucher. Aber auch, dass der Krönungsball diesmal elegant als Schwarz-Weiß-Ball fungierte, stieß auf Wohlwollen der Gäste. Die Wellenbad-Halle bezeichnet der OK-Vorsitzende, wo neben dem Krönungsball auch die beiden Gardetreffen stattfanden, als „gute Location“. Mit einer kleinen Einschränkung, was die Logistik betrifft: „Es ist wahnsinnig aufwändig dort.“ Für den Schul- und Vereinssport war ein ständiger Auf- und Abbau in der Halle nötig – was aber dank des tollen Einsatzes von 30 bis 40 Helfern reibungslos funktionierte.

Großes Ziel der OK-Verantwortlichen bleibt aber der Wiedereinzug in Penzbergs Stadthalle. Noch läuft dort allerdings die Renovierung. Bürgermeisterin Elke Zehtener ist aber davon überzeugt, die hergerichtete Halle wie geplant am 1. Mai mit dem Maibaumaufstellen eröffnen zu können. Das Faschings-Komitee hat laut Vorsitzendem vorsorglich einen Antrag für die Nutzung gestellt.

Jetzt aber steht erst Mal das diesjährige Faschingsende an. Am Donnerstag steigt der Weiberball, am Freitag folgt Gaudi ohne Grenzen mit acht Teams. Der Gaudiwurm schlängelt sich am Sonntag ab 14 Uhr durch die Innenstadt. „Rund 14 Gruppen“ haben sich Fey zufolge bislang angemeldet. Kurzentschlossene können sich wegen einer Teilnahme aber noch ans OK wenden (E-Mail Gaudiwurm@penzberger-fasching.de). Nach dem Zug gibt es ein buntes Faschingstreiben auf dem Stadtplatz. Den Saisonabschluss bilden traditionell der Rosenmontagsball der Jungritter und der Kehraus am Faschingsdienstag. Dann ertönt letztmals in der Saison „Lasst’s net aus“.

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