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Internetplattform „drawlk“: Anna Gmelin am Computer.

„drawlk“ im Finale für Cebit-Innovationspreis

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Ein Start-Up-Unternehmen aus Penzberg hat Chancen auf einen Innovationspreis bei der Computermesse Cebit: Die Plattform „drawlk“ ist im Finale. 

Penzberg - Anna Gmelin aus Penzberg steht mit ihrer Internetplattform „drawlk“ im Finale für einen Innovationspreis, der nächste Woche auf der Computermesse Cebit in Hannover verliehen wird. Eine Jury wählte ihren virtuellen Zeichentisch unter die besten Drei in der Kategorie „Communication“. „Ich freue mich sehr“, sagte die Penzbergerin. Denn in der Fachjury sitzen immerhin Professoren und IT-Experten. Auf die Frage nach den Aussichten auf den ersten Preis blieb sie aber vorsichtig, „weil das Neuland für mich ist“.

Im vergangenen Sommer hatte Anna Gmelin – sie ist eigentlich Architektin – ihre Idee auf den Markt gebracht und dafür eigens ein Unternehmen gegründet. Über die „drawlk“-Plattform (eine Wortschöpfung aus „draw“ und „talk“: zeichnen und sich unterhalten) können Nutzer, die räumlich voneinander getrennt sind, in Echtzeit auf einer Zeichenfläche miteinander kommunizieren. Ebenso lassen sich Bilder, Pläne und andere Dateien herunterladen. Gmelin sieht eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten: vom Nachhilfelehrer, der einem Schüler Geometrie beibringt, über den Juristen, der mit einem Klienten einen Vertrag durchgeht, bis zum Kundendienstler, der sich einen Defekt genauer anschaut, bevor er sich auf den Weg macht. Bisher, sagte sie, habe „drawlk“ einige 100 Nutzer.

Die „Initiative Mittelstand“, die vom „Huber Verlag für Neue Medien“ ins Leben gerufen wurde, verleiht den Preis seit 2004 an Unternehmen, „die eine innovative mittelstandsgeeignete IT-Lösung entwickelt haben“. Verliehen wird er in 38 Kategorien.

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