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Das Jugendparlament - mit Zuhörern - bei seiner letzten Sitzung.

Jugendparlament beschließt eigenes Ende

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Das Jugendparlament in Penzberg hat seine Auflösung beschlossen. Ganz begraben wurde das Jugendparlament aber auch nicht.

Penzberg - Der Entscheidung des aktuellen Jugendparlament, sich aufzulösen, war erwartet worden.Sie hatte sich angekündigt. Der einstimmige Beschluss der sieben anwesenden Jungparlamentarier am Montagabend hatte aber auch einen zweiten Teil: Es soll im Sommer einen Wahltermin für ein neues Jugendparlament geben. Zumindest soll versucht werden, dann mehr Erfolg zu haben.

Der Grund für das Aus: Für die Wahl im Januar gab es nur sieben Kandidaten. Für den ursprünglichen Wahltermin im November waren es sogar noch weniger gewesen. Jungparlamentarier Max Link sagte in der Sitzung am Montag, es hätte etwas gebracht, in die Schulklassen zu gehen und über das Jugendparlament zu erzählen. Das geschah aber nicht, anders als vor zwei Jahren bei der Gründung des Jugendparlaments, als genug Kandidaten zur Verfügung standen. „Es ging zeitlich nicht“, sagte Pauline Link. Viele Jugendliche hätten über die Weihnachtsferien und wegen der Endphase vor dem Zwischenzeugnis auch nichts vom Wahltermin mitbekommen, erklärte sie. Und die Briefe, die die Stadt an die Jugendlichen geschickt hatte, seien allein zu wenig gewesen, so Ordnungsamtsleiter Peter Holzmann.

Ganz begraben wollten die Jugendlichen das Parlament aber nicht. Lukas Dietsch empfahl, einen besseren Termin zu suchen und es nochmals zu probieren. Laut Pauline Link sollte die Zahl der Sitze (aktuell 13) gesenkt werden. „Nicht so gut“ fände sie eine formlose „Jugendbeteiligung“ als Alternative zur festen Struktur eines Jugendparlaments mit seinem Antragsrecht im Stadtrat. Offen ist, wer die Sache nach dem Ende des aktuellen Jugendparlaments in die Hand nimmt. Lukas Dietsch glaubt aber, dass Jugendliche des alten Parlaments dabei helfen werden.

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