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An der Karlstraße: Leitungen für das Fernwärmenetz.

Karlstraße in Penzberg: Vollsperrung verlängert

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Die Vollsperrung der Karlstraße in Penzberg auf Höhe des Schulzentrums wird voraussichtlich zwei Tage länger dauern als ursprünglich geplant.

Penzberg - Nach Angaben der Penzberger Stadtwerke wird die Karlstraße auf Höhe von Gymnasium und Realschule erst am Freitag, 25. August, wieder für den Verkehr geöffnet. Wie berichtet, werden Leitungen für das Penzberger Fernwärmenetz verlegt. Deshalb wird es im September auch noch zu einer Sperrung der Straße „Am Schlossbichl“ kommen.

Für die Karlstraße, eine Hauptverkehrsader in Penzberg, gibt es noch weitere Änderungen, wie Patrick Jähnichen von den Stadtwerken mitteilte. So wird sie von Freitag, 25. August, bis Mittwoch, 30. August, für eine knappe Woche in beiden Fahrtrichtungen wieder für den Verkehr freigegeben. Erst danach folgt die angekündigte halbseitige Sperrung, und zwar von Donnerstag, 31. August, bis Sonntag, 10. September. In dieser Zeit wird die Straße zunächst für die Asphaltierung vorbereitet, die selbst am Mittwoch, 6. September, beginnen soll. Bis zum Ferienende wären die Arbeiten dort erledigt. Das gilt laut Jähnichen auch für die Christianstraße und die Gartenstraße.

Voraussichtlich ab Schuljahresbeginn folgt eine Sperrung des Schlossbichl, um diese Straße mit der Fernwärmeleitung zu queren und um sie an der Christianstraße anzudocken. Zuvor müssen die Bauarbeiter noch den ehemaligen Bahndamm durchstoßen. Beim ersten Versuch war das Schutzrohr für die Fernwärmeleitung an einem Pfahl der dortigen Schutzmauer hängen geblieben. Der Pfahl wird nun laut Stadtwerke nach einer statischen Prüfung abgebaut und das Rohr anschließend durch den Damm gepresst. Dies soll nächste Woche geschehen, allerdings ohne große Behinderung des Verkehrs, so Jähnichen. Ab Montag, 11. September, so der Plan, würde der Schlossbichl dann für die Leitungsverlegung gesperrt werden.

Wie berichtet, wollen die Stadtwerke das Gymnasium und die Realschule, das Seniorenzentrum und mehrere Wohnhäuser an der Karlstraße, Gartenstraße und Zugspitzstraße an das Fernwärmenetz anschließen. Das Herzstück wird eine Heizzentrale sein, die zwischen alter Wellenbad-Turnhalle und Jugendtreff „Chillout“ entsteht. Dort wurde bereits das Fundament gelegt. Die Inbetriebnahme des erweiterten Wärmenetzes planen die Stadtwerke für 1. Oktober.

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