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Stadtrat und Bauhof am Mittwochabend beim „Kaltwassergrillen“ am Penzberger Esel-Brunnen.

Knöcheltief im Brunnen: Stadtrat und Bauhof beim „Kaltwassergrillen“

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Was war denn da los? Acht Erwachsene stehen im Wasserbecken des Esel-Brunnens in Penzberg. Die Lösung: „Kaltwassergrillen“.

Penzberg - Zum Planschbecken für Erwachsene wurde am Mittwoch das Wasserbassin des Esel-Brunnens in Penzberg. Am Stadtplatz lösten am Abend sowohl der Stadtrat als auch der städtische Bauhof eine Spaßaufgabe: Sie machten beim „Kaltwassergrillen“ mit. Das heißt: Grill anwerfen, Bier in die Hand und rein ins Wasser.

„Kalt ist es, wird aber immer wärmer“, feixte Vize-Bürgermeister und Stadtratsmitglied Dr. Johannes Bauer über das nur knöcheltiefe Wasser. Außerdem: „Über die Wasserhöhe ist nix gesagt worden.“

Das „Kaltwassergrillen“ zieht seit vergangenem Jahr seine Kreise im Internet, auch im Landkreis. Vor etwa zwei Monaten sprangen Penzberger Feuerwehrleute bei Schneefall in einen Plastikpool. Mitgemacht haben zum Beispiel auch schon die Antdorfer Trachtler, die Habacher Burschen und die Iffeldorfer Feuerwehr.

Dabei geht es darum, dass Leute vor der Kamera ins Wasser hüpfen und sich filmen. Nach bestandener Herausforderung nominieren sie jemand anderes. Der Penzberger Stadtrat, der vom Iffeldorfer Gemeinderat ausgesucht worden war, reichte am Mittwoch den Stab an die Kommunalparlamente in Murnau, Eurasburg und Benediktbeuern weiter. Und der Penzberger Bauhof, seinerseits nominiert vom Geretsrieder Bauhof, reichtendie „Poolgrill-Challenge“ an den städtischen Kindergarten, die Stadtwerke (Bauhofleiter Christian Eberl: „Die hatten erst Wasser bis in den Keller“) und die Penzberger Klinik weiter.

Die ganze Sache ist nicht nur ein Spaß. Die Teilnehmer verknüpfen dies jeweils mit einem karitativen Zweck, also mit einer Spende: Bauhof und Stadtrat in Penzberg stiften gemeinsam 800 Euro für die Penzberger Tafel.

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