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Es wurde gerockt bei der vierten „Kultuhrnacht“, hier die „SonPas“.

„Kultuhrnacht“: Im nächsten Jahr geht es weiter

Rockbands, Kabarett und vieles mehr: Die vierte Penzberger „Kultuhrnacht“ bot am Samstag ein vielfältiges Programm. Und es gab einen neuen Besucherrekord.

Penzberg - Auf den Straßen der Innenstadt zog ab dem frühen Samstagabend das Partyvolk – zumeist in Kleingruppen – fröhlich schwatzend von Lokal zu Lokal. An den Haltestellen des eigens eingerichteten Partybusses herrschte dichtes Gedränge, und in manch einem Veranstaltungsort war schon weit vor Mitternacht kaum ein Hineinkommen mehr möglich. So etwa in der Stadtbücherei, in der Kabarettistin Viktoria Lein die großen Welthits in den verschiedenen Dialekten durchdeklinierte. Den ersten Teil ihres Programms „Singen Sie mal blond“ sahen sich laut Büchereileiterin Katrin Fügener über 200 Menschen an.

Eingeläutet wurde die lange Nacht der Musik mit einem Benefizkonzert des Seeshaupter Chores „VielHarmonie“ in der Christkönigskirche. Danach heizte zum Beispiel im  Weinhaus Herold die Penzberger Gruppe „The SonPas“ mit Rockklassikern kräftig einheizte, während im Bergwerksmuseum Liedermacher Stefan Noelle mal nachdenkliche, mal groteske Texte über langlebige Waschmaschinen und kreative Kaufräusche sang.

Bei der vierten „Kultuhrnacht“ war für jedes Alter etwas dabei. Und warum nicht auch mal die Gelegenheit ergreifen und über den kulturellen Tellerrand schauen? Mal in einem Roche-Bürokomplex feiern oder sich im Hüttenkeller anhören, wie House-Musik eigentlich so klingt? Veranstalterin Iris Mühle war sich sicher, dass viele die Gelegenheit dazu ergriffen. Sie war mit der Veranstaltung sehr zufrieden. „Überall war eine tolle Stimmung“, sagte sie. Das Resümee aller teilnehmenden Veranstaltungsorte sei durchweg positiv. Von den Gästen habe sie ebenfalls nur Gutes gehört und Zwischenfälle habe es – soweit sie weiß – auch keine gegeben, so Iris Mühle.

„Wir haben in Penzberg einen Event etabliert“, ist sich die Veranstalterin sicher. 1724 zahlenden Besucher zählte sie an dem Abend. Das seien 224 Karten mehr als im Vorjahr. Damit gehe der kontinuierliche Aufwärtstrend der „Kultuhrnacht“ weiter. Dass sie 2018 erneut stattfindet, so Iris Mühle, „das steht schon jetzt fest“.

Text: Franziska Seliger

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