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Die Layritzhalle in Penzberg.

Layritz-Halle: Kauf wurde noch zur Zitterpartie

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Penzberg - Der Kauf der Layritz-Halle ist perfekt. Die Stadt Penzberg hat den Kaufvertrag beim Notar besiegelt. Am Ende wurde es allerdings noch zu einer Zitterpartie.

Eine Stadtratsmehrheit hatte vor zwei Wochen beschlossen, die Layritz-Halle im Gewerbegebiet Grube zu kaufen. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass das letzte Gutachten keine unliebsamen Überraschungen birgt. Der Notartermin wurde damals für den vergangenen Freitag reserviert. Das noch fehlende Gutachten des Wasserwirtschaftsamtes erwarteten Bürgermeisterin Elke Zehetner und Stadtkämmerer Hans Blank vier Tage zuvor. Doch es kam nicht. Der beabsichtigte Kauf wurde deshalb unerwartet noch einmal zur Zitterpartie.

Erst am Donnerstag, quasi in letzter Minute, traf das Gutachten ein. Der Kauf hätte noch einmal platzen können. Das mögliche Szenario: Wäre das Gutachten nicht eingetroffen, hätte ein neuer Notartermin für kommenden Januar nach den Weihnachtsferien ausgemacht werden müssen. Allerdings wäre die städtische Kaufoption für die Halle bereits zuvor, in der ersten Januarwoche, abgelaufen. Die Stadt hätte die Eigentümer um eine Verlängerung bitten und sich das wohl auch im Stadtrat absegnen lassen müssen. Ob dann noch die Mehrheit im Stadtrat gestanden hätte, ist keineswegs sicher. Bei der ersten Entscheidung votierten zwei Drittel des Gremiums für den Kauf. Denn im Hintergrund gab es offenbar Kauf-Interessenten, die den Preis der Stadt überbieten wollten.

Zum Preis wollte Bürgermeisterin Elke Zehetner auch jetzt nichts sagen. Wie berichtet, geht aber aus dem Haushaltsplan der Stadt Penzberg hervor, dass für den Layritz-Hallen-Kauf 1,26 Millionen Euro reserviert wurden. Zum Gutachten des Wasserwirtschaftsamtes sagte die Bürgermeisterin auf Nachfrage, es sei positiv ausgefallen, deshalb wurde die Kaufoption gezogen.

Wie es weitergeht, ist nach Zehetners Worten noch offen. „Wir haben gesagt, dass wir uns erst an den Tisch setzen, um kurzfristige und langfristige Optionen zu besprechen, wenn wir Planungssicherheit haben“, erklärte sie. Diese ist nun vorhanden. Was die langfristige Option angeht, steht nach wie vor ein Rettungszentrum der Blaulichtorganisationen im Raum.

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