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Die neue Kinderkrippe an der Birkenstraße wurde aus Containermodulen gebaut.

Einweihung an der Birkenstrasse

Lob für neue Kinderkrippe, und viel Erleichterung

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Alles hat gepasst in Penzberg: Pünktlich zum Start des Kindergartenjahrs war die neue Kinderkrippe der Stadt fertig. Jetzt wurde Einweihung an der Birkenstraße gefeiert.

Penzberg – Die Erleichterung und der Stolz auf das Geleistete war allen Beteiligten anzumerken. Penzbergs Stadtpolitikern ebenso wie den Vertretern der Verwaltung und der Planer. „Es ist alles fertig geworden“, bilanzierte Rathauschefin Elke Zehetner bei der Einweihung zufrieden und sprach von einer „echten Meisterleistung“. Die Baukosten für die Stadt beziffert Stadtbaumeister Justus Klement auf circa 590 000 Euro. Dazu kommen 129 800 Euro Containermiete jährlich.

Es war ein sportlicher Zeitplan für den Bau der Einrichtung mit seinem 36 Plätzen hinter der neuen Wellenbad-Turnhalle gewesen. Am 18. Juli fiel die Entscheidung, die Krippe wegen der schlechten Bodenverhältnisse nicht an der Wölflstraße zu bauen. Am 20. Juli wurde der Standort auf dem Parkplatz an der Birkenstraße abgesegnet und am 28. Juli begannen die Tiefbauarbeiten. Am 10. August genehmigte das Landratsamt die Planung, die 40 Containermodule wurden am gleichen Tag angeliefert. Dann ging es Aufbau und Anschluss sowie Einrichtung der neuen Kindertagesstätte.

Träger ist die in Peiting sitzende Kinderhilfe Oberland. Leiterin der „Kinderkrippe an der Birkenstraße“, wie die Einrichtung heißt, ist Sabine Hausmann. Die 33-Jährige war stellvertretende Leiterin eines Kindergartens in Beuerberg gewesen, dann ging die Penzbergerin für ein Jahr in El7ternzeit. Hausmann, gebürtige Berlinerin, lobte das Modulgebäude als perfekt auf die Kinder und auch die Mitarbeiter ausgerichtet. „Und es ist freundlich von den Farben her.“ Sie habe durchwegs positive Reaktionen seitens der den Eltern erfahren, sagte die Leiterin. Am 4. September ging der Betrieb mit der Eingewöhnungsphase der kleinen Schützlinge los. Zwölf Kinder im Alter von zehn Monaten bis zwei Jahren werden im Moment betreut. Die ersten beiden Gruppen sollen laut Stadt im Lauf des Novembers vollbelegt sein. Im Januar geht die dritte Gruppe in Betrieb, dafür seien zehn Plätze bereits fix vergeben.

Insgesamt gibt es 570 Quadratmeter Nutzfläche, rechnet Architekt Stephan Jocher vor. 14 Räume bieten die Module in dem 45 Meter langen und 15 Meter breiten Gebäude, das auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück steht. Aus klimatischen Gründen wurde es extra mit einem Satteldach versehen. Noch fehlen die Außenanlagen, die Arbeiten sind laut Jocher allerdings bereits vergeben. Er rechnet damit, dass spätestens in sechs Wochen auch da alles fertig ist.

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