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Gewinner-Idee: Teresa Sindlhauser zeigt ihren Logo-Vorschlag, der das Rennen machte; neben ihr Bürgermeisterin Elke Zehetner und Fest-Koordinator Thomas Sendl.

Logo zur 100-Jahr-Feier  

Eine bunte „Hundert“ für Penzberg

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Eine vielfarbige „Hundert“ wird die Stadt Penzberg das ganze nächste Jahr begleiten. Die Abiturientin Teresa Sindlhauser hat mit ihrer Idee den Logo-Wettbewerb für die 100-Jahr-Feiern zur Stadterhebung gewonnen. Über 270 Vorschläge waren eingereicht worden. Entsprechend schwierig war die Auswahl.

Penzberg – Elegant biegt sich die bunte „Hundert“ – wie ein Model. Auf der zweiten Null sind Schlägel und Eisen zu sehen, das Symbol für den Bergbau, der Penzberg bis 1966 prägte. Darunter der Schriftzug „Penzberg“ und die Jahreszahlen „1919 - 2019“. Im Jahr 1919 war Penzberg zur Stadt erhoben worden. Dies wird über das ganze nächste Jahr gefeiert.

Der Logo-Entwurf stammt von der 17-jährigen Teresa Sindlhauser, die heuer am Penzberger Gymnasium ihr Abitur gemacht hat. Sie gewann mit ihrer Idee den Wettbewerb, den die Stadt Penzberg unter Schülern ausgeschrieben hatte. „Ich wollte es eher einfach halten“, erzählt die junge Frau, die in Ried bei Kochel wohnt. Mehrere Skizzen mit unterschiedlichen Ideen habe sie gezeichnet und sich dann für diesen Vorschlag entschieden. Die Farben in der „Hundert“ symbolisieren die verschiedenen Nationalitäten in Penzberg, erzählt sie. Und Schlägel und Eisen natürlich die Bergwerksvergangenheit.

Mehr als 270 Schüler-Vorschläge waren eingereicht worden. Das Gymnasium, die Realschule, die Mittelschule und die beiden Grundschulen hatten mitgemacht. Die Wahl des Sieger-Logos sei eine schwierige Arbeit gewesen, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner am Donnerstag bei der Präsentation. Schön sei es zu sehen, wie intensiv sich die Schüler mit der Stadtgeschichte beschäftigt haben, fügte sie an.

Über 300 Stimmen gingen ein

Die Vorschläge waren zunächst in einer Ausstellung im Rathaus-Foyer zu sehen. Die Bevölkerung konnte mit Wahlzetteln ihre Favoriten nennen. Über 300 Stimmzettel seien abgegeben worden, so Fest-Koordinator Thomas Sendl. Danach befasste sich eine Expertenrunde aus Kunstlehrern, Grafikern und Museumsmitarbeitern mit den Ideen. Am Ende lagen dem Festausschuss zehn Logos als engere Auswahl vor. Und er entschied sich für die bunte „Hundert“.

Ausgezeichnet wurden am Donnerstag aber auch das zwei- und drittplatzierte Logo. Den zweiten Platz machte die zehnjährige Penzbergerin Silfa Salhab. Sie besucht die Grundschule an der Birkenstraße. Die Viertklässlerin hat ein blaues Lamm gezeichnet, dem Penzberger Maskottchen „Hanni“ nachempfunden. Über ihm steigen bunte Luftballons auf – „für die Feier“, wie die Viertklässlerin bei der Präsentation erklärt. Dritter wurde der 14-jährige Mittelschüler Konrad Ortlieb. Der Achtklässler aus Benediktbeuern stellte eine Bergwerkseisenbahn samt Förderwagen in den Vordergrund. „Ich habe einfach drauflosgezeichnet“, erzählt er. Die drei jungen Preisträgerin erhielten von der Stadt je einen Penzberg-Bildband, Gutscheine und eine Zehner-Karte fürs nächste „Eismärchen“ am Stadtplatz.

Das Sieger-Logo von Teresa Sindlhauser wird laut Thomas Sendl nun noch ein klein wenig nachgebessert. Zum „Penzberg“-Schriftzug werde das Wort „Stadt“ hinzugefügt, um auf die Stadterhebung hinzuweisen. Im nächsten Jahr wird es dann die 100-Jahr-Feiern begleiten. Und es wird das Titelbild des Penzberg-Magazins zieren, das die Stadt schon im November an alle Penzberger Haushalt verteilt.

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