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Michael Zwick ist neuer Mittelschulleiter - diese Stelle wollte er sich nicht entgehen lassen

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Von: Wolfgang Schörner

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Neuer Chef im Haus: Michael Zwick ist neuer Schulleiter der Penzberger Bürgermeister-Prandl-Mittelschule.
Neuer Chef im Haus: Michael Zwick ist neuer Schulleiter der Penzberger Bürgermeister-Prandl-Mittelschule. © Wolfgang Schörner

Diese Stelle habe er sich nicht entgehen lassen wollen, sagt Michael Zwick. Der gebürtige Bad Tölzer ist neuer Leiter der Penzberger Mittelschule mit ihren rund 300 Schülern. Er folgt auf Bärbel Abenthum-Brandt, die in Ruhestand gegangen ist. Bis 2019 unterrichtete Michael Zwick an der Weilheimer Mittelschule. Zuletzt war er dort auch Konrektor.

Penzberg – Michael Zwick gefällt seine neue Wirkungsstätte ausgesprochen gut: die Größe der Mittelschule, der M-Zug und Penzberg ganz allgemein. Die Stadt sei ein innovativer Standort. „Da tut sich was.“ Deshalb, sagt er, habe er sich die Stelle nicht entgehen lassen wollen, als die Nachfolge von Bärbel Abenthum-Brandt ausgeschrieben war. Was für ihn ebenfalls von Vorteil ist: Penzberg liegt nah an seinem Wohnort Eurasburg.

Michael Zwick unterrichtete zuletzt in Weilheim und Königsdorf

Der 36-Jährige ist seit Anfang August neuer Leiter der Penzberger Bürgermeister-Prandl-Mittelschule – eine Schule mit rund 300 Jugendlichen, einem M-Zug sowie Ganztagsklassen in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe. Bis 2019 hatte der gebürtige Tölzer an der Weilheimer Mittelschule mit ihren 550 Schülern unterrichtet. Zuletzt war er dort auch Konrektor. Dabei habe er schon in die Schulleiter-Arbeit hineinschnuppern können. Was ihm dabei gefiel, war, Prozesse zu begleiten und die beste Lösung für die Schüler zu suchen, sagt er. Bevor Michael Zwick nach Penzberg wechselte, war er auch ein Jahr Konrektor an der Königsdorfer Grund- und Mittelschule, die von 220 Schülern besucht wird.

Vom Lehrerberuf ist Michael Zwick überzeugt, besonders vom Mittelschul-Lehramt. Diese Wahl, sagt er, würde er jederzeit wieder treffen. „Ich finde es toll, Schüler bis zum Beruf zu begleiten und zu sehen, was aus einem ehemaligen Fünftklässler geworden ist, wenn der in den Beruf startet.“ Der große Vorteil an der Mittelschule sei, dass das Klassenleiterprinzip herrscht, dass der Klassenleiter seine Schüler viele Stunden in der Woche sieht. So könne man pädagogisch viel erreichen und einen Weg finden, der für die Schüler und für einen selbst als Lehrer passt, sagt er.

Berufsvorbereitung: „Das zeichnet die Mittelschulen aus“

Außerdem, so Zwick, habe die Mittelschule ein sehr gutes Berufsorientierungskonzept mit Raum für Praktika und Berufsvorbereitung. „Das zeichnet die Mittelschulen aus.“ Die Schüler, sagt er, könnten abseits von Leistungsdruck Perspektiven finden. Diese Aufgabe gewinnt ihm zufolge noch mehr an Bedeutung, wenn die Auswirkungen der Corona-Krise spürbar werden.

Apropos Corona-Pandemie: Für den neuen Schulleiter steht nun erst einmal die Herausforderung bevor, einen gut organisierten Start ins neue Schuljahr unter Hygiene-Auflagen und mit möglichst viel Unterricht zu ermöglichen. Man habe Konzepte für verschiedene Szenarien, sagt er. Dazu gehört auch, notfalls aus Erfahrungen aus dem Distanzunterricht zurückzugreifen. Damit verbunden ist die Digitalisierung an der Mittelschule. Das Kollegium sei da sehr offen, es wolle weitere Schritte gehen, sagt er. Digitalisierung, so Zwick, sei aber kein Selbstzweck, es müsse ein Mehrwert für die Schule entstehen. Konkret hat es bereits ein Gespräch mit der Stadt gegeben: Die Mittelschule erhält drei Info-Displays, eines davon für die Berufsorientierung. Außerdem stellt die Stadt Leihgeräte bereit, die für den Distanzunterricht genutzt werden können.

Mittelschule Penzberg: „Sehr konstruktives Klima und höfliche Schüler“

Sein erster Eindruck im Schulhaus ist durchweg positiv. Michael Zwick hatte sich schon zum Ende des alten Schuljahrs an der Penzberger Mittelschule umgeschaut. Er habe ein „sehr konstruktives Klima und höfliche Schüler erlebt, die gern in der Schule sind“. Das Kollegium habe ihn „wahnsinnig herzlich“ aufgenommen. Als „freundlich“ und „motiviert“ beschreibt er die Gespräche. Als Schulleiter wolle er („offene Türen“) als Ansprechpartner da sein. Man merke, sagt Zwick, dass alle – und da bezieht er Verwaltungs- und Hauspersonal, externe Berater und Sachbearbeiter der Stadt mit ein – „für die Schule zusammenarbeiten“.

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