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Das Museum in Penzberg.

Museum in Penzberg bekommt neue Leitung

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Die Stadt Penzberg will nächste Woche eine neue Leitung für das Museum vorstellen. Gisela Geiger wird in Ruhestand gehen - gegen ihren Wunsch.

Penzberg - Die Stadt Penzberg will in der nächsten Woche eine Zwischenlösung für die neue Führung des „Museum Penzberg – Sammlung Campendonk“ vorstellen. Das kündigte das Rathaus an. Die neue Leitung soll die Zeit zwischen dem Weggang der Museumsleiterin Gisela Geiger zum Jahresende und dem Amtsantritt ihrer Nachfolgerin Diana Oesterle Ende 2018 überbrücken. Bürgermeisterin Elke Zehetner erklärte, dass es keine Vakanz in der Museumsleitung geben werde.

Der Penzberger Stadtrat hatte laut Zehetner vor einiger Zeit einstimmig entschieden, dass die Ruhestand-Altersgrenze für Gisela Geiger kein weiteres Mal ausgedehnt werde. Die Museumsleiterin, die im vergangenen Juli 66 Jahre alt wurde, wäre normalerweise bereits im vergangenen Januar in den Ruhestand verabschiedet worden, wurde aber von der Stadt noch weiterhin beschäftigt – was auch ihrem Wunsch entsprach. Man habe diese Zeit nicht noch einmal verlängern wollen, um keine Vergleichswirkung für ähnliche Rentenfälle zu bekommen, argumentierte Zehetner. Außerdem sehe der Gesetzgeber diese Altersgrenze vor.

Eigentlich hätte Museumsmitarbeiterin Diana Oesterle direkt auf Gisela Geiger folgen sollen. Sie ist derzeit aber noch mit dem Hinterglas-Forschungsprojekt des Museums, das von der Volkswagenstiftung finanziert wird, und mit ihrer Doktorarbeit ausgelastet. Der Stadtrat habe einstimmig beschlossen, so Zehetner, dass Diana Oesterle bis Oktober 2018 dafür freigestellt werde. Laut Bürgermeisterin wurden deshalb für eine Zwischenlösung mehrere Personen auf Kompetenz und Wissen über den Expressionismus geprüft.

Vergangene Woche hat sich laut Zehetner der Stadtrat in einer nicht öffentlichen Sitzung für eine neue Leitung entschieden. Sie soll nächste Woche der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Diese neue Leitung sei von Gisela Geiger und Diana Oesterle vorgeschlagen worden. Kein Geheimnis ist, dass Gisela Geiger die Leitung des Penzberger Museums gern noch länger innegehabt hätte. Auf Nachfrage wollte sie sich allerdings nicht dazu äußern.

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