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„Eine echte Entdeckung“ nennt Museumsleiterin Freia Oliv die Werke von Werner Berg (1904-1981), die ab März 2019 im „Museum Penzberg“ zu sehen sein werden – darunter „Liebe“.

„Museum Penzberg“  

Campendonk – und noch viel mehr

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Kunstfreunde werden sich in den nächsten Monaten öfter mal nach Penzberg aufmachen: Mehrere Ausstellungen im „Museum Penzberg – Sammlung Campendonk“ fügen sich zu einer Reise durch die Kunst des 20. Jahrhunderts – und das nicht nur mit dem Hausheiligen.

Penzberg – Natürlich nimmt Heinrich Campendonk – Penzberg beherbergt die weltweit größte Sammlung von Werken dieses jüngsten „Blauen Reiters“ – weiterhin großen Raum ein im Museum, das nach ihm benannt ist: Ab kommendem Samstag ist im Neubau die Neuhängung der Campendonk-Präsentation zu sehen. Weil der Altbau umgebaut wird, gilt dabei bis 24. November ein ermäßigter Eintrittspreis von vier Euro. Und auch danach werden im Neubau – mit wechselnden Highlights im Fokus – Campendonk-Werke gezeigt, während im Altbau am 25. November eine große Sonderschau zum 20-jährigen Bestehen der „Kunstzeche Penzberg“ beginnt.

„Eine echte Entdeckung“ verspricht das neue Museumsteam unter Leitung von Freia Oliv (die Initiatorin und langjährige Museumsleiterin Gisela Geiger wird Ende Oktober in den Ruhestand verabschiedet) für Frühjahr 2019: Werke des deutsch-österreichischen Malers Werner Berg (1904-1981). Oliv spricht von einem „in Deutschland weitgehend unbekannten Schatz, der direkten Bezug zum Blauen Land und den Expressionisten hat“. Zudem gebe es in Bergs Vita und Werk Parallelen zu Campendonk, und auch die Nähe zu Klassikern der Moderne wie Emil Nolde und zu den „Brücke“-Künstlern soll in der Sonderschau erfahrbar werden.

Ab Oktober 2019 folgt die Ausstellung „ZEN, ZERO & Co. Eine Spurensuche von 1949 bis heute“ – laut Freia Oliv „eine Hommage an die Großen der Abstraktion und eine launige Erforschung dessen, was im Laufe der letzten sieben Jahrzehnte daraus geworden ist“. Dabei werden auch „die Schätze einer bisher verborgenen Privatsammlung“ zu sehen sein.

Dazwischen zeigt das Museumsteam im Alt- und Neubau von Juli bis Oktober 2019 „Heinrich Campendonk im Spiegel der Revolutionsjahre“. Diese große Ausstellung wird ergänzt durch die Präsentation „Penzberg – 100 Jahre Stadt (1919-2019)“, einem Beitrag zum Stadt-Jubiläum. Parallel wird die Stadtgeschichte auch im Bergwerksmuseum mit einer Ausstellung gewürdigt – gestemmt von einem Team unter Projektleitung von Diana Oesterle.

Magnus Reitinger

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