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Das Erdbeben zerstörte in Nepal viele Dörfer.

Nach Erdbeben in Nepal: Hilfe fließt in zerstörtes Dorf

Penzberg - Die Hilfe für Erdbeben-Opfer in Nepal, die drei junge Leute aus Penzberg angekurbelt haben, läuft - mit großem Erfolg.

Vor fast zwei Monaten wurde Nepal von einem schweren Erdbeben erschüttert, mittendrin drei junge Penzberger, die mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten waren. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland initiierten Christina und Benjamin Fürst (beide 28) und dessen Schwester Sandra Schröter (25) mit dem Kanadier Sam Caldbick eine Hilfsaktion für das zerstörte Dorf Syabru, in dem sie Zuflucht gefunden hatten. Man habe in Deutschland 13.000 Euro gesammelt, berichtet Sandra Schröter. Weltweit brachte die Aktion über eine „Crowdfunding“- Seite im Internet noch mehr ein: Dort wird ein Betrag von insgesamt über 40 000 kanadischen Dollars genannt, umgerechnet fast 29 000 Euro. In Syabru hat ein Dorf-Komitee laut Sandra Schröter beschlossen, 5000 kanadische Dollar (umgerechnet etwa 3600 Euro) für den Bau einer Straße zum Ort auszugeben, und den Rest an die 140 Haushalte zu verteilen, um die Häuser wieder aufzubauen - die Spenden sind dafür allerdings nur ein kleiner Beitrag.

Die Spendenaktion in Penzberg läuft weiter - mit einem Benefizkonzert des evangelischen Posaunenchors am Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr, in der Martin-Luther-Kirche. Gesammelt wird auch Geld über das Internet per „Crowdfunding“. Mehr dazu unter „www.gofundme.com/thulo_syabru“.

(mehr über die Hilfsaktion und den Wiederaufbau in Syabru in der Freitagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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