Hochwasser

Haus weg: Wie Penzberg hilft

Penzberg - Einige Monate her ist das Hochwasser in Niederbayern. Hilfe können die Betroffenen aber immer noch gebrauchen. In Kürze soll Geld aus der Aktion "Penzberg hilft" fließen.

Erst im Dezember hatte die Stadt Penzberg vom Deggendorfer Spendenausschuss die Namen von drei Familien erhalten, an die das Penzberger Hilfsgeld fließen soll. Das Hochwasser im Sommer hatte auch ihre Häuser unbewohnbar gemacht. Sie müssen neu errichtet werden. In diesen Tagen will die Stadt Penzberg mit ihnen Kontakt aufnehmen, um mehr über ihr Schicksal zu erfahren.

Die Stadt hatte im vergangenen Jahr die Aktion „Penzberg hilft“ ins Leben gerufen. Über 31 000 Euro kamen für Niederbayern zusammen.  Man habe nicht selbst nach Deggendorf fahren und sich betroffene Familien aussuchen können, heißt es im Rathaus. Sonst wäre den Betroffenen die Spende auf den 80-prozentigen Staatszuschuss angerechnet worden. Die Empfänger hätten also einen Teil des Staatszuschusses zurückzahlen müssen und somit keinen Cent mehr als vorher gesehen. Einzige Möglichkeit, dies zu vermeiden, war deshalb, über den Deggendorfer Spendenausschuss zu gehen. Bedingung. Die Empfänger dürfen jeweils nicht mehr als 10.000 Euro Spende erhalten.

Wenn die Stadt Penzberg mehr Informationen hat, werden sie dem „Penzberg hilft“-Arbeitskreis vorgelegt, der sich voriges Jahr gebildet hat. Ihm gehören Vertreter aus Politik, Rettungsdiensten, Kirchen und Firmen in Penzberg an. Er hat das letzte Wort, bevor das Geld überwiesen wird - möglichst noch im Januar oder im Februar (mehr in der Freitagsausgabe)

Rubriklistenbild: © dpa

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