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Nach Hotel-Bürgerentscheid: "Es gibt keinen Plan B"

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Penzberg - Soll nach dem Bürgerentscheid nach einem neuen Hotel-Standort in Penzberg gesucht werden?

Unterschiedlich sind die Ansichten darüber, ob nach dem Nein beim Bürgerentscheid zum Hotel am Huber See ein Alternativstandort in Penzberg gesucht werden soll. Bürgermeisterin Elke Zehetner lehnt dies ab: „Das Thema ist für mich vom Tisch. Ich kann doch nicht zuerst sagen, das ist der einzige Standort, und mache dann zwei Tage später am Zwinkweiher weiter.“ Es gebe keinen „Plan B“, erklärte SPD-Fraktionschef Adrian Leinweber. Grünen-Fraktionschefin Dr. Kerstin Engel glaubt ohnehin nicht, dass jetzt noch ein Investor anklopft. Das Signal sei: „In Penzberg geht nicht viel, Investoren sind nicht willkommen.“ CSU-Fraktionschef Richard Kreuzer sagte dagegen, man sollte nun zunächst klären, welcher Bedarf noch besteht und dann gegebenenfalls auf Suche nach einem Standort gehen. Dieser, so Kreuzer, brauche einen breiten Konsens, der beim Huber See gefehlt habe. Bedacht habe man auch nicht, dass ein Hotel überregional konkurrieren müsse, selbst mit Österreich. Kreuzer empfahl deshalb der Stadt, sich professionell beraten zu lassen.

(mehr zu den Reaktionen und der Ursachenforschung in der Dienstagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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