+
Der Maibaum ist wieder da: Am 1. Mai wird in Penzberg groß gefeiert.

Nach der Maibaum-Rückkehr: Penzberg feiert am 1. Mai

  • schließen

Jetzt liegt der Penzberger Maibaum wieder in der Layritzhalle. Am 1. Mai wird groß gefeiert - beim Maibaum-Aufstellen vor der Stadthalle.

Penzberg - Vom Diebstahl hat der 39-Meter-Maibaum keine größeren Schäden davongetragen. Da aber die Farbe in der Diebesnacht noch nicht trocken war und sie zum Teil verwischt wurde, muss der Baum laut Maibaum-Meister Hardi Lenk noch einmal weiß-blau gestrichen werden. „Und wir müssen auch manche Blessuren raushobeln“, sagt er. Die Jungritter-Frauen werden den Kranz und die Girlanden binden. Auch Altbürgermeister Hans Mummert hat eine Aufgabe übernommen: Er wird die Rauten im unteren Teil des Baums weiß-blau ausmalen.

Dann steht dem Maibaum-Aufstellen am Montag, 1. Mai, nichts mehr im Weg. Als „Geschenk für die Penzberger Bürger“ bezeichnete Bürgermeisterin Elke Zehetner das Fest bei der Programm-Präsentation. Der Maibaum, eine 100 Jahre alte Fichte, wurde von der Familie Lidl aus Rain gestiftet. „Es ist ein schlanker, schöner großer Baum“, so Lenk. „Sogar die Antdorfer haben ihn gelobt.“

Am Montag um 11.30 Uhr formiert sich am Penzberger Bauhof der Festzug. Von dort geht es, angeführt von Reitern und Pferdegespann des Georgivereins, samt Maibaum und den bis zu 15 Meter langen Zangenschwalben sowie Musik der Stadt- und Bergknappenkapelle zur Stadthalle. Schwierig, glaubt Lenk, könnte es nur werden, mit dem langen Maibaum von der Bahnhof- in die Friedrich-Ebert-Straße zu rangieren.

Gegen 12.30 Uhr könnten die starken Männer mit dem Aufstellen beginnen. Zwei bis drei Stunden werde das dauern, so Lenk. Der Jungritter-Verein als Ausrichter hat dafür zirka 50 Helfer aus vielen Penzberger Vereinen. Wie es der Brauch will, sind auch die Antdorfer Maibaum-Diebe dabei. Teil der Rückgabe-Verhandlung war laut Lenk, dass jene Antdorfer, die helfen, zum Penzberger Volksfest eingeladen werden.

Die Bevölkerung kann sich das Schauspiel indes bei Bier und Brotzeit – dafür sorgt der künftige Stadthallen-Wirt – ansehen. Wenn schönes Wetter ist, werden vor der Stadthalle Biertische und -bänke aufgestellt. Bis in den Abend soll das Fest dauern. Bei Regen, so Thomas Sendl von der Stadt, müsse dagegen in der neuen Stadthalle bestuhlt werden – dies wäre an diesem Tag die einzige Chance, den neuen Saal zu sehen. Ansonsten, heißt es, bleibt die Stadthalle zu. Deren Eröffnung ist erst am 6. Mai.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Jetzt schließt auch die Polsterei
35 Jahre lang gab es die „Polsterei Michael Andrä“ an der Greitherstraße in Weilheim. Jetzt schließt sie. Sie ist nicht der erste Betrieb, der in dem Haus aufhört.
Jetzt schließt auch die Polsterei
Noch keine Spur vom Reifenstecher
Die Zahl derjenigen, deren Auto in der Nacht auf Sonntag von einem Unbekannten beschädigt wurde, ist auf 22 gestiegen. Von dem Täter gibt es bisher aber keine Spur
Noch keine Spur vom Reifenstecher
„Ozapft is“: Das ist los beim Volksfest in Penzberg
Am Freitag startet in Penzberg das Volksfest. Heuer gibt es sogar eine Verlängerung: das Berghalden-Sommerfestival.
„Ozapft is“: Das ist los beim Volksfest in Penzberg
Nach Unwetter: Hang an der Ammer rutscht weiter ab
An der Ammer in Hohenpeißenberg hat sich der Hang in Bewegung gesetzt. Der viel genutzte Forstweg ist deshalb in Gefahr.
Nach Unwetter: Hang an der Ammer rutscht weiter ab

Kommentare