Der Vorstand der „Freien Liste“: (v.l.) Michael Faht, Stefan Fuchs, Jack Eberl, Steve Klein, Christine Klein, André Anderl, Bianca Kmeth, Michael Kühberger, Evi Bernhard und Katharina Panholzer.

Neue Wählervereinigung

„Freie Liste Penzberg“ geht an den Start

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Auf der politischen Bühne in Penzberg gibt es einen neuen Mitspieler: Die „Freie Liste Penzberg“ (FLP) hat sich gegründet. Darunter sind drei Ex-CSUler.

Penzberg - Am vergangenen Freitag hat sich in einer internen Veranstaltung die „Freie Liste Penzberg“ (FLP) gegründet. Zu ihr gehören André Anderl, Jack Eberl und Michael Kühberger, die vergangenen September im Streit die CSU verlassen haben. An der Spitze steht Bianca Kmeth als Vorsitzende.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, will die FLP bei der Kommunalwahl 2020 mit eigenen Stadtratskandidaten antreten. Im aktuellen Stadtrat hat sie bereits mit Anderl, Eberl und Kühberger ein „Sprachrohr“, wie sie es selbst bezeichnet. Ob die parteifreie Wählervereinigung in zwei Jahren auch einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schickt, lässt sie offen. Wie berichtet, wird Jack Eberl häufig als potenzieller Kandidat genannt. Er selbst hat entsprechende Ambitionen bislang dementiert.

„Wenn man mit etwas unzufrieden ist, sollte man versuchen, es besser zu machen“: So lautet in der Mitteilung der Wählervereinigung die Begründung dafür, die FLP aus der Taufe zu heben. Man wolle die Zeit bis zur Kommunalwahl 2020 nutzen, „damit die Bürger unsere Ideen und unsere Einstellung und uns als Personen kennen lernen“. Wichtig seien der FLP „eine praktische und lebenswerte Stadt“, heißt es weiter. Die Angebote und die Lebensqualität seien hoch, dennoch gebe es noch viele Punkte, die man optimieren könne. Die Wählervereinigung nennt in diesem Zusammenhang den Einsatz für Familien, Kleinkinder bis ältere Bürger, die Stärkung der Wirtschaft, die Umwelt, solide Finanzen und eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Bei Letzterem zählt sie als Beispiele bezahlbaren Wohnraum, Infrastruktur, Bildungsmöglichkeiten und eine attraktive Innenstadt auf. Sich selbst beschreibt die FLP als „motiviert, kultiviert, engagiert, bürgernah, neutral, sachlich“.

Die rund 15 Mitglieder speisen sich aus der Aktion „Der Nikolaus kommt“ und dem Verein „Penzberg hilft“. Beim Organisieren habe man gemerkt, „dass wir als Team super zusammenarbeiten und die gleichen Ansichten haben“, schreibt die FLP. Grundsätzlich sei jeder willkommen, „der gute und umsetzbare Ideen einbringen möchte“. Die FLP kündigte an, bei politischen Auseinandersetzungen, „im Sinne der Bürger einen fairen Umgang mit allen ehrenamtlichen Vertretern oder auch den Beschäftigten der Stadt“ zu pflegen.

Der Vorstand der „Freien Liste Penzberg“ wurde für drei Jahre gewählt: Vorsitzende Bianca Kmeth, stellvertretender Vorsitzender Sebastian Huber, Geschäftsführer André Anderl, stellvertretender Geschäftsführer Michael Kühberger, Schriftführerin Katharina Panholzer, stellvertretende Schriftführerin Evi Bernhard, Kassier Jack Eberl, Beisitzer Michael Faht, Steve Klein, Stefan Fuchs und Christine Klein. Kontakt zur FLP sind per E-Mail an „servus@fl-penzberg.de“, „bianca.kmeth@fl-penzberg.de“, „sebastian.huber@fl-penzberg.de“ möglich. Internetseite: „www.freielistepenzberg.de“.

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