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Hier entsteht der neue Kindergarten. Buben und Mädchen der Steigenberger Tagesstätte „St. Franziskus“ gesellten sich zum offiziellen Spatenstich.

Jetzt geht‘s los: Baustart für „St. Franziskus“

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Nach jahrelanger Wartezeit hat in Penzberg hinter der Christkönigskirche der Bau eines neuen Kindergartens begonnen. Wann er fertig ist? Dazu wollte beim ersten Spatenstich keiner eine Prognose abgeben.

Zwischen katholischem Pfarrzentrum und Pfarrhaus entsteht eine zweigeschossige Tagesstätte. Platz finden sollen drei Kindergartengruppen für 75 Buben und Mädchen sowie eine Krippengruppe für zwölf Kinder. Das Gebäude wird von den Bäumen beim Säubach bis sechs Meter vor das Pfarrhaus reichen. Ein Teil des Gartens für die Kinder soll zum Säubach hin entstehen, der andere zwischen Tagesstätte und Christkönigskirche.

Eine Prognose, wann der Nachwuchs einziehen kann, wollten beim offiziellen ersten Spatenstich in dieser Woche weder Pfarrer Bernhard Holz noch Bürgermeisterin Elke Zehetner geben. Ursprünglich, so Holz, habe man im vergangenen April mit dem Aushub beginnen und diesen Sommer den Rohbau fertigstellen wollen – dann wäre ein Einzug im Herbst 2018 realistisch gewesen. Nun hängt der Fortschritt wesentlich vom Winterwetter ab. „Wir haben das nicht in der Hand“, so Holz.

Die Vorsicht ist wohl auch der langen Vorgeschichte geschuldet. Vor vier Jahren gab die katholische Kirche bekannt, dass sie auf ihrem Grundstück hinter der Christkönigskirche einen Kindergarten – damals war noch von fünf Gruppen die Rede – bauen möchte. 2014 lag ein erster Entwurf vor, der auch noch eine Sozialstation beinhaltete. Seither verging viel Zeit. Kirche und Stadt mussten ihre Vorstellungen erst unter einen Hut bringen – vor allem um die Kosten ging es. Ursprünglich war von 2,75 Millionen Euro die Rede, von denen die Stadt 2,5 Millionen Euro und die Diözese 250 000 Euro übernehmen. Vor zwei Jahren unterzeichneten beide Seite eine Vereinbarung, wonach die Stadt auch das darüber hinausgehende Defizit trägt. Beim ersten Spatenstich hieß es nun, dass die Kosten mittlerweile auf 3,4 Millionen Euro geschätzt werden. Wenn die Diözese nicht noch etwas drauflegt, ist die Stadt mit 3,15 Millionen Euro dabei.

Diese Woche herrschte aber erst einmal Freude über den Baustart für die neue Tagesstätte, die den Namen „St. Franziskus“ erhalten wird. Einziehen sollen die Buben und Mädchen aus dem „St. Franziskus“-Kindergarten in Steigenberg – die Container dort werden aufgelöst. „St. Franziskus“ in Steigenberg besteht momentan aus zwei Kindergartengruppen (eine davon ausgelagert in die benachbarte St-Raphael-Tagesstätte) und eine Krippengruppe. Bürgermeisterin Zehetner sagte, sie sei froh, dass mitten in der Innenstadt ein Kindergarten entstehe. Und Angst, dass ein Kind in den angrenzenden Bach falle, bräuchten die Eltern nicht haben. Für die Sicherheit würden die Planer Sorge trage.

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