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Dr. Ulrich Opitz ist der neue Leiter des Roche-Werks im Penzberger Nonnenwald.

Standort Penzberg

Neuer Roche-Werkleiter stellt sich Stadtrat vor

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Besuch im Penzberger Stadtrat: Der neue Roche-Werkleiter, Dr. Ulrich Opitz, hat sich vorgestellt. Mit Lokalpolitik kennt er sich aus.

Dem neuen Roche-Werkleiter in Penzberg, Dr. Ulrich Opitz, ist die Lokalpolitik nicht unbekannt. Zumindest indirekt. Seine Frau Birgitta sitzt für die CSU sowohl im Lenggrieser Gemeinderat als auch im Tölzer Kreistag. Daraus speise sich „die Wertschätzung für ihre Arbeit“, schmeichelte der neue Werkleiter den Penzberger Stadtratsmitgliedern. In der jüngster Sitzung war Ulrich Opitz zu Gast, zusammen mit seinem Vorgänger Claus Haberda, um sich vorzustellen.

Der studierte Biologe Opitz, der seit 29 Jahren in dem Penzberger Werk arbeitet, erst für Boehringer, dann für Roche, sagte zu den Kommunalpolitikern, er freue sich auf die Zusammenarbeit – auch wenn es in Zukunft auch mal schwierige Themen gebe.

Sein Vorgänger Claus Haberda hatte die Stadtverwaltung acht Jahre lang studieren können – länger war nur Dr. Gotthilf Näher Werkleiter in Penzberg. Das Fazit Haberdas: „Wir haben immer Wohlwollen gespürt.“ Dies hat ihm zufolge zu der Entwicklung des Roche-Werks beigetragen, das mittlerweile zu den drei wichtigsten Standorten innerhalb des Konzerns gehört. Dass die Zusammenarbeit nicht immer von Erfolg gekrönt war, erwähnte er auch: beim Biomasse-Kraftwerk und beim Hotel. „Und“, so der Ex-Werkleiter, der jetzt Finanzchef bei Roche Diagnostics ist, „dann haben wir noch die Unsicherheit bei der Gewerbesteuer.“

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