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Fahrzeug mit hochmoderner Ausstattung: Bergwacht Penzberg mit der offiziellen Einweihung. 

Bergwacht: Hochmodern im Katastrophenfall

Die Bergwacht in Penzberg hat ihr neues Fahrzeug nun auch offiziell eingeweiht - von außen unscheinbar, aber innen mit hochmoderner Ausstattung.

Penzberg - Als Zeichen für den Segen, den das „LKLD 2“ der Bergwacht Penzberg für in Not geratene Menschen bringen soll, und als Schutz für die Bergretter hatte die evangelische Pfarrerin Sandra Gassert ein kleines weißes Kreuz mitgebracht. „Du sollst ein Segen sein“, sagte sie. Ganz neu ist das Fahrzeug freilich nicht, das die Bergwacht Penzberg am Wochenende nun offiziell einweihte. Wie Bereitschaftsleiter Robert Nagel bei der Feierstunde erläuterte, war das mit hochwertigem technischen Equipment ausgerüstete Fahrzeug bereits beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Einsatz.

Mit seinen vier PC-Systemen samt hoch auflösenden Monitoren und diversen Funkanlagen, Satellitenanlage sowie Pneumatikzelt und eigenem Stromaggregat ist es das einzige seiner Art bei der Bergwacht Bayern. Allerdings, so Nagel, ist es nicht als Einsatzfahrzeug, sondern zur Unterstützung der Einsatzleitung vorgesehen, und zwar bei Katastrophenfällen sowie bei Einsätzen mit großem Koordinierungsbedarf in ganz Bayern. Auch beim Jochbergbrand an Silvester stand es auf Abruf bereit.

Aufgabe des Fahrzeugs und seiner Mannschaft: professionelle Unterstützung der Retter vor Ort durch Fachkompetenz und mit Hilfe hochwertiger technischer Ausrüstung. „Aber das Fahrzeug und seine Besatzung leiten in der Regel keinen Einsatz“, stellte Nagel klar. Rund 150 000 Euro hat es samt Ausbau gekostet. Finanziert wurde es von der Bergwacht Bayern, die Besitzer des Fahrzeugs ist. „Die Bergwacht Penzberg stellt die Mannschaft und das Wissen“, so Nagel. Übrigens: LKLD steht für Lokalisation, Kommunikation, Lagedarstellung und Dokumentation.

Text: Franziska Seliger

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