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Für das neue Fernwärmenetz werden in der Innenstadt Leitungen verlegt.

Bauarbeiten in Penzberg

Neues Fernwärmenetz: Nächste Straße wird gesperrt

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Die Arbeiten am Fernwärmenetz in Penzberg schreiten voran. Dies bedeutet weitere Verkehrsbehinderungen. Jetzt ist die Straße „Am Schlossbichl“ an der Reihe.

Penzberg – Die neue Sperrung betrifft nun die Straße „Am Schloßbichl“. Dort wird von kommendem Montag, 11. September, bis Freitag, 22. September, auf Höhe der Einmündung der Christianstraße ein etwa 30 Meter langer Bereich komplett gesperrt. Die Ausfahrt aus der Christianstraße wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein, teilte Patrick Jähnichen von den Stadtwerken mit. Der Verkehr wird über die Karlstraße umgeleitet, von ihr ist auch die Christianstraße erreichbar. Grund ist die Verlegung der Fernwärmetrasse zum Bahndamm. Diese mache „aufwendige Tiefbau- und Rohrverlegearbeiten nötig“, so Jähnichen.

Derweil gehen die Arbeiten an den anderen Baustellen in den Endspurt. Zum Beispiel an der Karlstraße, auf Höhe des Schulzentrums, wo derzeit eine Ampelschaltung den halbseitigen Verkehr regelt: Die erste Schicht Bitumen wurde aufgetragen. Nun geht es an die zweite Auflage, bevor die Asphaltdeckschicht aufgebracht wird. Die wichtige Verkehrsader könnte spätestens am 7. September komplett geöffnet werden, sagte Patrick Jähnichen auf Nachfrage der Heimatzeitung. Ebenfalls an diesem Datum stehen an der Christianstraße die Bitumenschichten und die Asphaltdecke an. Wohl am Abend des 7. September könne die Straße wieder offen sein, so Jähnichen.

Wie berichtet, erweitern die Stadtwerke das Penzberger Fernwärmenetz. Laut Stadtwerke-Leiter Josef Vilgertshofer werden insgesamt 2,5 Millionen Euro investiert. Ziel: Das AWO-Seniorenzentrum an der Gartenstraße, das Gymnasium und die Realschule an der Karlstraße sowie mehrere Wohnhäuser mit Wärme versorgen. Einher mit dem dafür nötigen Leitungsbau geht die Errichtung einer neuen Heizzentrale im hinteren Bereich der provisorischen Wellenbad-Parkplätze. Laut Stadtwerke-Chef Vilgertshofer arbeiten in dieser Zentrale dann eine Hackschnitzelheizanlage, die zirka 55 Prozent des Wärmebedarfs regenerativ und CO2-neutral erzeugt, sowie ein Erdgas-Spitzenlastkessel. Die neue Heizzentrale ist aus technischen Gründen nötig: Die Leistung der zwei Brenner im Wellenbad reicht für die zusätzliche Wärmeversorgung nicht aus, hieß es bei der Präsentation des neuen Wärmekonzepts durch die Stadtwerke. Aktuell versorgen die bestehenden Brenner das Schwimmbad selbst, die beiden Turnhallen nebenan sowie die gegenüber liegende Grundschule und den AWO-Hort an der Birkenstraße. Das ursprünglich gleichzeitig geplante Erdgas-Blockheizkraftwerk wird nach Angaben der Stadtwerke erst später gebaut: Es soll im neuen Hallenbad entstehen und sowohl Strom für das Bad als auch Wärme liefern.

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