Das Wellenbad in Penzberg.

Neues Hallenbad für Penzberg

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Penzberg - Penzberg erhält ein völlig neues Hallenbad. Ob mit oder ohne Wellenbetrieb, ist aber noch offen.

Die Entscheidung für einen Neubau hatte der Verwaltungsrat der Penzberger Stadtwerke am Mittwochabend gefällt. Am Donnerstag gaben Bürgermeisterin Elke Zehetner und Stadtwerke-Chef Josef Vilgertshofer das Ergebnis bekannt. Der Neubau würde bis Oktober 2020 anstelle des bestehenden 40 Jahre alten Wellenbades entstehen. Zehetner sprach von einem Familienbad, das weiterhin moderate Eintrittspreise haben wird. Nach dem Abriss des Wellenbads ist Penzberg über zwei Jahre ohne Hallenbad.

Der Verwaltungsrat beschloss in der Sitzung ein Modell, das nun in die Planung geht. Es beinhaltet ein 25 Meter langes Sportbecken mit fünf Bahnen, ein Drei-Meter- und ein Ein-Meter-Sprungbrett, ein 100 Quadratmeter großes Lehrschwimmbecken, dessen Beckentiefe sich verstellen lässt, einen großzügigen Familienbereich mit Kinderbecken und eine Automatengastronomie. Die Investition für dieses Basismodell bewegt sich laut Vilgertshofer in einem Rahmen zwischen 10 und 12 Millionen Euro.

Ob es auch einen Wellenbetrieb geben wird, soll der Verwaltungsrat am 15. Dezember entscheiden. Bis dahin sollen Zahlen vorliegen, was dies zusätzlich kostet. Was fehlt bei dem beschlossenen Modell, sind eine Rutsche, eine Sauna und ein Außenbecken. Allerdings wird laut Vilgertshofer das neue Bad so geplant, dass es mit diesen Sachen erweitert werden kann.

(mehr in der Freitagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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